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FPÖ – Ragger: „Minister Mückstein versteckt sich hinter Gerichten und tritt nicht aktiv für Behinderte ein!“

Wien (OTS) - Ein behindertenfeindliches Sujet einer großen Supermarktkette wurde vom Österreichischen Werberat als eine bewusste Provokation und als Ethikverstoß eingestuft. In einer Anfragebeantwortung auf eine parlamentarische Anfrage des freiheitlichen Behindertensprechers NAbg. Mag. Christian Ragger bleibt Bundesminister Mückstein eine angebrachte Reaktion schuldig: „Man bleibt irritiert und geschockt zurück, wenn gerade ein grüner Bundesminister sich nicht in der Lage sieht, Diskriminierungen in der Öffentlichkeit zu erkennen. Denn seiner Meinung nach solle dies ein Gericht beurteilen. Damit zeichnet sich Mückstein ein weiteres Mal aus, dass er weder Kompetenz und Fähigkeit, noch den Willen dazu hat, sein Amt im Interesse von Menschen mit Behinderungen auszuüben. ‚Damit wirst du nicht gebraucht!‘“, so Ragger in Anlehnung an den Werbetext in Richtung des Ministers.

„Man stelle sich vor, dass die grünen Gutmenschen tatsächlich einen Minister nominiert haben, der ohne Hilfe der Justiz unzulänglich ist, sich über eine offenkundige, für jedermann ersichtliche Demütigung von Menschen mit Behinderungen ein Urteil zu bilden. Die Bürger unseres Landes haben sich in der für die soziale Verantwortung wesentlichen Rolle des Sozial- und Gesundheitsministers eine fähigere Person verdient. Seine Anfragebeantwortungen sind unter jeder Kritik: ein respektloses Ausweichen sachlicher Fragen sind wir ohnehin seit seinem jüngsten ZIB-Interview schon gewohnt!“, betonte Ragger, der neben dem Rücktritt Mücksteins auch sofortige Neuwahlen forderte.

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