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UNICEF Österreich: Der UNICEF Kinderwunschbaum am Wr. Rathausplatz anlässlich 75 Jahre UNICEF

  • Es ist wichtig, sich für die Zukunft der Kinder zu engagieren und darauf zu achten, dass sie alles haben. Mir hat die Arbeit mit Kindern immer schon Freude bereitet, deshalb gibt es auch seit 16 Jahren meine Torwartschule für Kinder, wo auch UNICEF Österreich seit einem Jahr Partner ist.“ 
    Helge Payer
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  • Das 75. Jahr des Bestehens von UNICEF steht im Schatten der Corona-Krise. Krisen, eine zunehmende Anzahl an Konflikten und immer stärker werdende Effekte des Klimawandels führen dazu, dass mehr Kinder denn je in Not sind. Nur dank großzügiger Unterstützung, wie zum Beispiel der Stadt Wien, Helge Payer und Medien, die ihre Leistungen pro bono zur Verfügung stellen, und im Diskurs mit politischen Entscheidungsträger*innen können wir Kindern in Not helfen. Wie waren, sind und werden immer an der Seite der Kinder bleiben, egal wo auf der Welt
    Christoph Jünger, Geschäftsführer des Österreichischen Komitees für UNICEF
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  • In Wien stellen wir die Rechte von Kindern in den Vordergrund! Gerade in Zeiten der Pandemie ist es wichtig, Kinderrechte auch sichtbar zu machen. Denn Kinder und Jugendliche waren und sind leider besonders betroffen durch die Krise. Wir rücken das Recht auf Bildung und das Recht auf Gesundheit, insbesondere auch durch psychische Belastungen, in den Fokus. Daher werde ich auch nicht müde werden, weiter für offene und sichere Schulen zu kämpfen.
    Wiener Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr
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Wien (OTS) -

Der Wiener Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr präsentiert zusammen mit Kindern, UNICEF Österreich Geschäftsführer Christoph Jünger und Unterstützer Helge Payer den UNICEF Kinderwunschbaum – ein offensichtliches Zeichen für Kinderrechte in einer Zeit, in der das Wohl von Kindern und ihren Rechten gefährdeter ist denn je.

Heuer am 11. Dezember, beging UNICEF seinen 75-jährigen Jahrestag. Es besteht jedoch kein Grund zu feiern. Die aktuelle Lage für Kinder und Jugendliche weltweit ist alarmierend. COVID-19 hat praktisch alle Fortschritte für Kinder zunichte gemacht – in den Bereichen der Armutsbekämpfung, Gesundheit, Zugang zu Bildung, Ernährung, Kinderschutz und psychisches Wohlbefinden wurden die jahrzehntelangen Fortschritte bei den wichtigsten Herausforderungen für Kinder weit zurückgeworfen.

Auf dem Höhepunkt der Pandemie gingen mehr als 1,6 Milliarden Schüler*innen rund um den Globus wegen der landesweiten Schulschließungen nicht in die Schule. Weltweit fiel im ersten Jahr der Krise fast 80 Prozent des Unterrichts aus. Auch im Bereich der psychischen Erkrankungen, um ein weiteres Beispiel der fatalen Auswirkungen auf Kinder zu nennen, wurden weltweit extreme Folgen der Pandemie vermerkt. Mehr als 13 Prozent der Jugendlichen im Alter von zehn bis 19 Jahren sind hier betroffen. Bis Oktober 2020 hatte die Pandemie in 93 Prozent der Länder weltweit wichtige psychische Gesundheitsdienste unterbrochen oder zum Erliegen gebracht.

Die Pandemie und ihre Auswirkungen kennen keine Grenzen

Auch hier in Österreich sind Kinder und ihre Rechte massiv von der Pandemie und Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Virus betroffen. Schulschließungen, Home Schooling und Kontaktbeschränkungen, die sich u.a. auf die psychische Gesundheit auswirken, belasten auch Kinder hierzulande. In Österreich leiden 18,2 Prozent der 10 bis 19-jährigen unter psychischen Problemen. Das sind knapp 160.000 Jugendliche in Österreich.[1]

Wiener Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr betont: „In Wien stellen wir die Rechte von Kindern in den Vordergrund! Gerade in Zeiten der Pandemie ist es wichtig, Kinderrechte auch sichtbar zu machen. Denn Kinder und Jugendliche waren und sind leider besonders betroffen durch die Krise. Wir rücken das Recht auf Bildung und das Recht auf Gesundheit, insbesondere auch durch psychische Belastungen, in den Fokus. Daher werde ich auch nicht müde werden, weiter für offene und sichere Schulen zu kämpfen.

UNICEF Kinderwunschbaum – ein offensichtliches Zeichen für Kinderrechte

Im Rahmen der großen UNICEF Österreich Jubiläumskampagne anlässlich 75 Jahre UNICEF setzten Gemeinden, Unternehmen und prominente Persönlichkeiten ein sichtbares Zeichen für Kinderrechte – sie erstrahlten in blauem Licht, in UNICEF-Blau.

So auch macht der prominent platzierte UNICEF Kinderwunschbaum am Wiener Rathausplatz samt einem mobilen City Light auf die Kinderrechte aufmerksam. UNICEF Österreich Unterstützer Helge Payer, der sich unentgeltlich zur Rettung von Kindern in Not in den Dienst der guten Sache stellt, ist nicht nur eben auf diesem City Light abgebildet, sondern präsentiert es nun auch gemeinsam mit zwei Kindern aus seiner Torwartschule, Wiens Vizebürgermeister Wiederkehr und Christoph Jünger, Geschäftsführer des Österreichischen Komitees für UNICEF heute den UNICEF Kinderwunschbaum.

Laurin (8), Kimberly (11) und Raphael (10) präsentieren gemeinsam mit Christoph Wiederkehr, Helge Payer und Christoph Jünger den UNICEF Kinderwunschbaum, denn Partizipation ist ein Kinderrecht.

Helge Payer setzt sich stark für die Rechte und das Wohl der Kinder ein: „Es ist wichtig, sich für die Zukunft der Kinder zu engagieren und darauf zu achten, dass sie alles haben. Mir hat die Arbeit mit Kindern immer schon Freude bereitet, deshalb gibt es auch seit 16 Jahren meine Torwartschule für Kinder, wo auch UNICEF Österreich seit einem Jahr Partner ist.“

„Das 75. Jahr des Bestehens von UNICEF steht im Schatten der Corona-Krise. Krisen, eine zunehmende Anzahl an Konflikten und immer stärker werdende Effekte des Klimawandels führen dazu, dass mehr Kinder denn je in Not sind. Nur dank großzügiger Unterstützung, wie zum Beispiel der Stadt Wien, Helge Payer und Medien, die ihre Leistungen pro bono zur Verfügung stellen, und im Diskurs mit politischen Entscheidungsträger*innen können wir Kindern in Not helfen. Wie waren, sind und werden immer an der Seite der Kinder bleiben, egal wo auf der Welt“, so Christoph Jünger, Geschäftsführer des Österreichischen Komitees für UNICEF.

Der UNICEF Kinderwunschbaum am Christkindlmarkt am Wiener Rathausplatz kann noch bis 26. Dezember besucht werden.



[1] Stand 2019

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