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WKÖ-Kühnel zu EU-Gipfel: Eindämmung der Coronapandemie hat oberste Priorität

EU-Länder müssen Impfkampagnen beschleunigen – Kontrollen an Binnengrenzen nur als allerletztes Mittel

Wien (OTS) - „Europa muss gemeinsam gegen die Coronakrise und ihre Auswirkungen kämpfen. Im Zentrum unserer Anstrengungen muss die Beschleunigung der Impfkampagnen stehen“, betont Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zum heutigen EU-Gipfel in Brüssel. „Weitere Lockdowns bzw. Schließungen sind jedenfalls zu vermeiden. Unsere Unternehmen müssen wieder arbeiten dürfen. Die Betriebe sind sicher und haben seit Beginn der Pandemie bestmögliche Präventionsmaßnahmen umgesetzt.“

Binnenmarkt trotz Pandemie funktionsfähig halten

Aus wirtschaftlicher Sicht besonders wichtig ist zudem, dass der EU-Binnenmarkt trotz Pandemie funktioniert. „Kontrollen an den Binnengrenzen - etwa von Grenzgängern, Transporteuren oder Handwerkern, die über die Grenze ihre Leistungen erbringen - sollen daher ausnahmslos nur als allerletztes Mittel zum Einsatz kommen. Der Fokus muss auf alternative Maßnahmen zu Grenzkontrollen gelegt werden“, fordert Kühnel.

Die Eindämmung der Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Rückkehr zu einem nachhaltigen Wachstum hat für die Wirtschaftskammer Österreich auch im kommenden Jahr oberste Priorität. „Das erklärte Ziel ist: Staatliche Maßnahmen sollen sich – sobald es die Situation erlaubt – weniger auf akute Krisenhilfe, sondern auf Investitionen konzentrieren, die eine robuste und nachhaltige Erholung fördern.“

WKÖ Recover.MAP als Wegweiser zu EU-Wiederaufbaugeldern

Damit heimische Unternehmen nicht nur von den EU-Wiederaufbauhilfen für Österreich, sondern auch von den europäischen Unterstützungen für alle anderen EU-Länder profitieren, hat die WKÖ das Analysetool „Recover.MAP“ entwickelt. „Wir zeigen den Betrieben, wie sie in der gesamten EU an europäische Wiederaufbaugelder herankommen. Die Corona-Wiederaufbaugelder werden so gewinnbringend mit der grünen und digitalen Transformation verknüpft – und die österreichischen Betriebe haben mit ihrem Know-how gute Chancen, vorne mit dabei zu sein“, betont Mariana Kühnel abschließend. (PWK752/FA)

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