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Winzig zur Gebäudesanierung: „Gut für Klimaschutz und Wirtschaft“

Enormes Potenzial bei Energieeffizienz von Gebäuden / Energiesparen gute Antwort auf steigende Preise

Straßburg (OTS) - “Mit einer konsequenten Gebäuderenovierung für mehr Energieeffizienz erreichen wir zwei zentrale Ziele: Wir reduzieren einerseits Treibhausgase und tragen damit wesentlich zur Erfüllung der Klimaziele bei. Andererseits unterstützen wir die Wirtschaft und sichern und schaffen Arbeitsplätze. Denn die Baubranche ist arbeitsintensiv und bedeutet in großem Umfang Aufträge für regionale Klein- und Mittelunternehmen. Zusätzlich ist Energiesparen eine gute Antwort auf die derzeit rapide steigenden Energiepreise für die Konsumenten“, sagt Angelika Winzig, ÖVP-Delegationsleiterin im Europaparlament, zur heutigen Plenarabstimmung über einen Forderungskatalog für neue Impulse bei der Gebäudesanierung in Europa. Die EU-Kommission legt ihrerseits entsprechende Vorschläge vor.

„In der Gebäudesanierung liegt enormes Potenzial, dass wir dringend heben müssen. Die rund 210 Millionen Gebäude in Europa sind für 36 Prozent der Treibhausgasemissionen und 40 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich. 90 Prozent der Gebäude ist älter als 30 Jahre, immer noch 40 Prozent sogar mehr als doppelt so alt. Und bis zu 95 Prozent der heute stehenden Gebäude werden 2050 immer noch in Gebrauch sein, in jenem Jahr, für das Europa eine CO2-neutrale Wirtschaft anstrebt. Das zeigt den unmittelbaren Handlungsbedarf“, sagt Winzig. „In Österreich stehen wir zwar schon besser da, bei uns kommen nur zehn Prozent der Treibhausgase vom Heizen und Kühlen von Gebäuden. Aber auch hier liegen viel Arbeit und viele Chancen vor uns.“

„Auch in der Gebäudesanierung gilt: Wir müssen mit vollem Schwung in den doppelten Übergang investieren – grün und digital. Gebäude müssen Teil eines neuen Energiesystems werden, wo sie Energie produzieren, speichern und bei Bedarf in ausreichender Menge abgeben können, zum Beispiel zum Laden von E-Mobilen. Neben der viel besseren Dämmung kann der Energieverbrauch von Gebäuden zunehmend digital gesteuert werden, Smart Buildings dürfen bei der Überarbeitung der EU-Regeln für die Gebäudesanierung nicht nur ein Schlagwort bleiben. Wir werden uns die heutigen Vorschläge der EU-Kommission dazu genau ansehen und uns aktiv einbringen, damit wir diesen wichtigen Bereich für das Erreichen der Klimaziele und den Wirtschaftsaufschwung bestmöglich für Europa und Österreich nützen“, schließt Winzig. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Angelika Winzig MEP, Tel.: +32-2-28-45763, angelika.winzig@ep.europa.eu
Wolfgang Tucek, EVP-Pressedienst, Tel.: +32-484-121431, wolfgang.tucek@ep.europa.eu

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