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Keck: Tierschutz braucht konkrete Maßnahmen und keine Absichtserklärungen

Wien (OTS/SK) - (SK) Es ist eine Schande, dass im Jahr 2021 beim Tierschutz immer noch über Ankündigungen und Absichtserklärungen diskutiert wird und nicht über Maßnahmen und konkrete Fristen, stellte SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck Mittwoch in der Nationalratsdebatte fest. Keck kritisierte die Anträge der Regierungsparteien, die nicht festlegen, wann das Töten von Küken ein Ende hat, wann es keine Vollspaltenböden mehr gibt oder ab wann das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln verboten ist. ****

Die SPÖ fordert in einem Antrag, dass das Töten von Küken ab 1.6.2022 verboten ist oder dass ab 2027 perforierte Böden in der Schweinehaltung verboten sind. Die Regierung sieht dieses Verbot von Vollspaltenböden nur bei Neubauten vor, alle bestehenden dürfen hingegen bleiben ohne dass es eine Frist zu ihrer Entfernung gibt. „Wer bei Neu- und Umbauten von Schweineställen so einen niedrigen Standard will, wie er im Regierungsantrag enthalten ist, vergibt eine Chance - das ist nicht zukunftsfähig,“ betonte Keck, der auch eine Abschaffung der dauernden Anbindehaltung von Rindern – und zwar ohne Ausnahmen - forderte.

Und auch für das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln wird von der Regierung kein Zeitpunkt vorgesehen, ab dem diese Praxis verboten wird. „Ich fordere sie auf den SPÖ-Anträgen, die konkrete Maßnahmen und konkrete Fristen gegen Tierleid enthalten, zuzustimmen und nicht den Regierungsanträgen, die nicht mehr als unverbindliche Absichtserklärungen sind,“ so der SPÖ-Tierschutzsprecher abschließend. (Schluss) PP/up

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