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FP-Haimbuchner fordert Verantwortliche zum Handeln auf: „Triage bei Kinder- und Jugendpsychiatrien ist untragbar“

Forderung: Leerstehende Kinder-Reha in Rohrbach zu Kinderpsychosomatischer Einrichtung umfunktionieren

Linz (OTS) - Der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter und FPÖ-Landeschef Dr. Manfred Haimbuchner zeigt dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrien auf:
„Seit Monaten machen wir als Landes-FPÖ auf die Gefahren der Lockdownpolitik für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aufmerksam und haben dabei auch Zahlenmaterial, etwa aus der COPSY-Studie, in Pressekonferenzen vorgelegt. Jetzt bewahrheitet sich, wovor wir gewarnt haben: In Oberösterreich gibt es derzeit eine Triage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie – im Kepler Universitätsklinikum können beispielsweise junge Patienten mit krankhaften Essstörungen aufgrund der Überlastung nicht mehr stationär aufgenommen werden. Dieser Zustand ist schlichtweg untragbar!“, fasst Haimbuchner zusammen. *****

Der Landes-Familienreferent Haimbuchner schlägt deshalb vor, die am tatsächlichen Bedarf offenbar vollkommen vorbeigeplante Kinder-Reha-Einrichtung im Bezirk Rohrbach in Teilen zu einer Kinderpsychosomatischen Einrichtung umzufunktionieren. „Die zuständigen Stellen des Landes Oberösterreich müssen hier schnellen finanziellen Nachschub leisten, der dann auch zielgerichtet eingesetzt wird. Wir brauchen monetäre Mittel für die Behandlung von tatsächlich kranken Kindern und nicht, um irgendwelche Leerstände zu finanzieren.“

Der stellvertretende FPÖ-Chef fordert auch die Bundesregierung auf, besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse bei Kindern und Jugendlichen einzugehen. „Statt bei ORF-Galas Champagner zu trinken und im Takt zu klatschen, könnte man als selbsternannte christlich-sozial geführte Bundesregierung zu Weihnachten etwas gegen den eklatanten Mangel an Therapieplätzen in der Kinder- und Jugendpsychatrie in Österreich unternehmen. Laut Med-Uni Wien fehlen derzeit zirka 70.000 Therapie-Plätze – das ist einem Land wie Österreich absolut unwürdig!“, schließt Haimbuchner.

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