• 15.12.2021, 12:31:29
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  • OTS0126

Dachgleiche für das „Haus der Digitalisierung“ in Tulln

Eröffnung 2023 mit Ausstellungserlebnis „Mensch & Maschine“

Utl.: Eröffnung 2023 mit Ausstellungserlebnis „Mensch & Maschine“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - 2021 stand weltweit vor der Herausforderung
der Pandemiebekämpfung. Gleichzeitig wurde in Niederösterreich an der
Zukunft gebaut. Das reale „Haus der Digitalisierung“ nimmt konkrete
Formen an: Heute, Mittwoch, konnte mit Digitalisierungslandesrat
Jochen Danninger, Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker,
Bürgermeister Peter Eisenschenk, FH Wr. Neustadt GF Armin Mahr und
ecoplus GF Helmut Miernicki sowie den ausführenden Baufirmen die
Dachgleiche gefeiert werden.

„Das letzte Jahr hat uns verdeutlicht, welche wichtige Rolle die
Digitalisierung spielt und in Zukunft spielen wird. Diese Zukunft
wollen wir mit dem realen Haus der Digitalisierung in Tulln,
gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnerinnen und
Partnern, proaktiv mitgestalten und erlebbar machen. Mit dem Haus der
Digitalisierung bekommt die Digitalisierung in Niederösterreich einen
zentralen Anlaufpunkt und einen Beschleuniger für Innovation und
Austausch“, betont Landesrat Jochen Danninger.

„Digitalisierung ist ein Thema, mit dem sich jedes Unternehmen
auseinandersetzen muss, um am Puls der Zeit zu bleiben“, betont
Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker, und: „Gemeinsam mit
dem Land Niederösterreich unterstützen und beraten wir mit unseren
Technologie- und InnovationsPartnern die Betriebe auf ihrem
Digitalisierungs- und Innovationsweg. Natürlich sind wir als
Wirtschaftskammer NÖ auch von Anfang an beim Projekt ‚Haus der
Digitalisierung‘ dabei. Wir ziehen in Niederösterreich an einem
Strang – so führen wir die Betriebe in eine erfolgreiche Zukunft!“

34.800 Arbeitsstunden nach dem Spatenstich im Mai liegt man trotz
Pandemie, Lieferengpässen und hohen Vorlaufzeiten mit der heutigen
Dachgleiche im Bauzeitplan und Kostenrahmen. Seit 10. Mai wurden nach
digitaler Vorplanung ca. 4950 m3 Beton und ca. 463 to Bewehrungsstahl
verbaut.

Das auf 4.200 Quadratmetern Gesamtfläche in Kooperation zwischen
ecoplus Digital und der FH Wiener Neustadt Immobiliengesellschaft
umgesetzte reale Haus der Digitalisierung in Tulln ist der letzte
Puzzlestein des 2018 gestarteten Gesamtprojektes „Haus der
Digitalisierung“. Es besteht aus drei sich ergänzenden Teilen: 1.
einem Netzwerk als Motor des Gesamtprojekts, 2. dem „virtuellen Haus
der Digitalisierung“ - www.virtuelleshaus.at als online
Informationsdrehscheibe und 3. dem realen „Haus der Digitalisierung“
als Herzkammer des Gesamtprojektes.

Im Zentrum steht die Unterstützung heimischer Klein- und
Mittelunternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft und die
einfache Vermittlung von Digitalisierung für Jung bis Alt. Im realen
Haus der Digitalisierung wird es einen Eingangsbereich mit Infopoint,
einen Showroom- & Veranstaltungsbereich, einen Bereich für die
Erweiterung der Fachhochschule Wiener Neustadt, einen Gastrobereich
mit Gastgarten, Büroeinheiten sowie Inkubator-Flächen geben.

Jedes Jahr wird für den Showroom ein Ausstellungsthema und dessen
Inszenierung erarbeitet. Für das Eröffnungsjahr 2023 können sich
Besucherinnen und Besucher auf das Thema „Mensch und Maschine“
freuen. Das Thema wird in einer gemeinsamen atemraubenden
Inszenierung aus mobilen interaktiven Stationen und dem 330
Quadratmeter und fast 360 Grad umlaufenden LED-Screen zum Leben
erweckt. Der Showroom kann innerhalb eines halben Tages in
Niederösterreichs modernstes Veranstaltungszentrum umgebaut werden
und wird eindrucksvolle Präsentationen und Events am Puls der Zeit
ermöglichen.

Das Bildungsangebot der FH Wr. Neustadt rundet das Angebot im Haus
der Digitalisierung ab: „Wer junge Menschen auf den digitalen Wandel
vorbereiten möchte, muss vorausdenken. Das Haus der Digitalisierung
schafft für Studierende sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
ein inspirierendes Umfeld für die Beschäftigung mit Zukunftsfragen“,
betonen die Geschäftsführer der Fachhochschule Wiener Neustadt Armin
Mahr und Peter Erlacher.

Zukunftsfragen, die auch die Stadt Tulln beschäftigen: „Als Green
Smart City verfolgen wir das Ziel, verstärkt smarte digitale Lösungen
auszutesten, um die Lebensqualität weiter zu steigern und
Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten,“ betont Bürgermeister Peter
Eisenschenk.

Für 2022 gibt es drei klare Prioritäten für das Haus der
Digitalisierung: „An oberster Stelle steht die Einhaltung des
Bauzeitplanes trotz Covid bis zur Eröffnung Anfang 2023. Weiters will
das Netzwerk Haus der Digitalisierung die Serviceleistungen für KMU
weiter ausbauen. Ein dritter Schwerpunkt liegt klar auf Umsetzung:
Zahlreiche Pilotprojekte, vom smarten Verkehrsprojekt zur Schließung
der Last Mile „LISA“ in Tulln über Smart Parking Lösungen für unsere
Gemeinden bis zur Beratung von Unternehmen in IT-Sicherheit Fragen
wollen wir 2022 umsetzen, ausprobieren und skalierbare Projekte auf
den Weg bringen“, betonen ecoplus GF Helmut Miernicki und die ecoplus
Digital GF Lukas Reutterer und Claus Zeppelzauer.

Weitere Informationen: Büro Landesrat Jochen Danninger, Mag. Andreas
Csar, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail andreas.csar@noel.gv.at bzw.
Wirtschaftsagentur ecoplus, Markus Steinmaßl, Telefon 02742/9000 196
19, E-Mail m.steinmassl@ecoplus.at

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