SPÖ-Kucharowits: Urheber*innenrechtsnovelle ist in dieser Form abzulehnen

Netzsprecherin fordert allgemeinen und direkten Vergütungsanspruch für Urheber*innen gegenüber Online-Plattformen

Wien (OTS/SK) - Im morgigen Justizausschuss steht die Urheber*innenrechtsnovelle auf der Tagesordnung. SPÖ-Sprecherin für Netzpolitik Katharina Kucharowits setzt sich dabei für die Rechte der Urheber*innen ein: „In ihrer derzeitigen Form ist die Urheber*innenrechtsnovelle eindeutig abzulehnen. Eine breite Allianz von Interessensvertretungen für Kulturschaffende spricht sich gegen diese Novelle aus. Ihre Stimmen sind anzuhören, schließlich geht es um ihre Rechte gegenüber riesigen Unterhaltungsplattformen.“ ****

Kucharowits fordert einen allgemeinen und direkten Vergütungsanspruch von Urheber*innen gegenüber Online-Plattformen. „Seit mehr als 50 Jahren nehmen Verwertungsgesellschaften erfolgreich die Ansprüche ihrer Klient*innen gegenüber Rundfunksendungen wahr. Nachdem Online-Plattformen für die Verbreitung künstlerischer Werke immer wichtiger werden, sollte hier auch endlich ein angemessener Vergütungsanspruch umgesetzt werden. Im Erstentwurf war dieser noch enthalten, er wurde aber sang- und klanglos wieder gestrichen. Die Regierung gefährdet so das Einkommen von Künstler*innen im Digitalzeitalter“, kritisiert die Abgeordnete die konzernfreundliche Ausrichtung der Novelle.

„Offenbar haben die Grünen die Anliegen der Künstler*innen und ihre Ansprüche auf faire und angemessene Vergütung für den Koalitionsfrieden an die ÖVP verkauft, entgegen ihren Versprechungen im Regierungsprogramm“, schließt Kucharowits. (Schluss) sd/bj

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