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Bundesjugendvertretung an Claudia Plakolm: Jugend Perspektive geben!

BJV gratuliert der design. Staatssekretärin und fordert Inflationsanpassung der Bundes-Jugendförderung

Wien (OTS) - Junge Menschen stehen derzeit massiv unter Druck und sind von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie besonders stark betroffen. Auf die designierte Jugend-Staatssekretärin und bisherige Jugendsprecherin der ÖVP kommen also große Herausforderungen zu. „Wir gratulieren Claudia Plakolm zu ihrer neuen Aufgaben und freuen uns darauf, die bisherige gute Zusammenarbeit im Interesse von Kindern und Jugendlichen fortsetzen zu können, etwa im Bereich Kinderrechte oder der Österreichischen Jugendstrategie. Gerade in der Krise müssen die Anliegen junger Menschen von der Bundesregierung noch mehr gehört werden!”, so BJV-Vorsitzender Sabir Ansari.

Die aktuelle Situation stellt Kinder und Jugendliche sowie Einrichtungen und Organisationen, die mit ihnen arbeiten, vor große Herausforderungen. Vor allem die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich durch die Coronavirus-Pandemie massiv verschlechtert. „Jede*r dritte Jugendliche hat derzeit mit psychischen Problemen zu kämpfen. Die Politik muss die Anliegen, Probleme und Zukunftsängste junger Menschen ernst nehmen und alles daran setzen, ihnen wieder Perspektiven zu geben. Genau das zeigen wir auch mit unserer aktuellen Kampagne ‘Die Krise im Kopf’”, so Ansari.

Zum bevorstehenden Tag des Ehrenamts am 5. Dezember macht die BJV die designierte Staatssekretärin auch auf die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im Kinder- und Jugendbereich aufmerksam: „Jede*r 2. Jugendliche in Österreich engagiert sich ehrenamtlich – viele davon in Kinder- und Jugendorganisationen. Gerade in der Krise ist die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit ein wichtiges Auffangnetz für viele Kinder und Jugendliche. Sie bietet zahlreiche Unterstützungs- und Freizeitangebote, übernimmt Präventionsarbeit und erfüllt eine wichtige Funktion in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Um diese wichtigen Angebote weiter bereitstellen zu können, müssen die Organisationen auch finanziell auf sicheren Beinen stehen“, erklärt Ansari.

Im Regierungsprogramm wird mehrfach auf den Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements hingewiesen und bessere Anerkennung und Aufwertung in Aussicht gestellt. Das muss sich endlich auch in konkreten Maßnahmen, wie der finanziellen Absicherung der Kinder- und Jugendorganisationen, zeigen.

„Die Förderungen für Kinder- und Jugendorganisationen stagnieren seit 2001. Durch die fehlende Inflationsanpassung steht den Organisationen laut den Schätzungen der BJV heute um 40% weniger zur Verfügung. Das Geld fehlt bei der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in ganz Österreich”, erklärt Ansari und fordert den Verlust der Bundes-Jugendförderung auszugleichen.

Insgesamt setzt sich die BJV gemeinsam mit ihren 59 Mitgliedsorganisationen seit mehr als 20 Jahren in vielfältigen Bereichen für Kinder und Jugendliche ein. „Ehrenamtliches Engagement muss endlich anerkannt und gestärkt werden“, so der Appell an die zukünftige Staatsekretärin Plakolm.

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