Zum Inhalt springen

Tag der Freiwilligen am 5. Dezember

Die großartigen Leistungen von Österreichs 3,4 Mio. Ehrenamtlichen sind unverzichtbar für die Gesellschaft. Dachverband der Spendenorganisationen sagt Danke.

  • Ob im Rettungsdienst, in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, im Tierschutz oder in der Kultur, die weitreichende Arbeit von Freiwilligen ist aus der österreichischen Gesellschaft nicht wegzudenken. Auch die Auswirkungen der Pandemie könnten ohne das große ehrenamtliche Engagement unmöglich bewältigt werden.
    Günther Lutschinger, Geschäftsführer Fundraising Verband Austria
    1/2
  • In vielen Freiwilligenorganisationen war der rapide Ausbau digitaler Infrastruktur in der Pandemie unerlässlich, ein Prozess der längst nicht abgeschlossen ist und mit großen Investitionen verbunden ist. Umso wichtiger ist es, dass die Bundesregierung endlich einen gleichberechtigten Zugang zu Digitalisierungsförderungen für NPOs gewährleistet.
    Günther Lutschinger, Geschäftsführer Fundraising Verband Austria
    2/2

Wien (OTS) - Der internationale Tag der Freiwilligen holt jährlich am 5. Dezember die unersetzbaren Leistungen ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer vor den Vorhang. Hierzulande engagiert sich fast die Hälfte der Menschen über 15 Jahre in ihrer Freizeit für den guten Zweck. Sie leisten jede Woche 14 Mio. Stunden freiwilliger Arbeit. Im Namen des gemeinnützigen Sektors sagt der Fundraising Verband Austria Danke für diesen großen gesellschaftlichen Einsatz und fordert die Bundesregierung dazu auf, bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Ehrenamt endlich Handlungen zu setzen.

„Ob im Rettungsdienst, in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, im Tierschutz oder in der Kultur, die weitreichende Arbeit von Freiwilligen ist aus der österreichischen Gesellschaft nicht wegzudenken. Auch die Auswirkungen der Pandemie könnten ohne das große ehrenamtliche Engagement unmöglich bewältigt werden.“
, betont Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria, in dessen 330 Mitgliederorganisationen sich allein über 400.000 Freiwillige engagieren.

Corporate Volunteering im Aufwind
Der internationale Trend im Unternehmenssektor, den Einsatz Mitarbeitender in gemeinnützigen Einrichtungen gezielt zu fördern, erfreut sich auch in Österreich wachsender Beliebtheit. 36% der heimischen Betriebe unterstützen NPO-Projekte bereits über die Arbeitszeit und das Know-how ihrer Beschäftigten – eine wesentliche Stütze für das Freiwilligenwesen.

Bessere Rahmenbedingungen gefordert
Trotz ihres wesentlichen Beitrags zum Gemeinwohl müssen viele Freiwillige bis heute ohne versicherungstechnische Absicherung arbeiten. Gleichzeitig haben die Organisationen mit ausufernden bürokratischen Hürden zu kämpfen. Obwohl das Parlament dem Ehrenamt 2021 einen Schwerpunkt gewidmet hat, warten NPOs und Freiwillige nach wie vor auf viele im Regierungsprogramm versprochene Verbesserungen. So zum Beispiel auf den Ausbau der Infrastruktur durch Freiwilligenzentren in jedem Bundesland und eine einheitliche Unfall- und Haftpflichtversicherung für alle ehrenamtlichen und freiwilligen Tätigkeiten.
Dringender Handlungsbedarf besteht auch beim Thema Digitalisierung, wie Günther Lutschinger klarstellt: „In vielen Freiwilligenorganisationen war der rapide Ausbau digitaler Infrastruktur in der Pandemie unerlässlich, ein Prozess der längst nicht abgeschlossen ist und mit großen Investitionen verbunden ist. Umso wichtiger ist es, dass die Bundesregierung endlich einen gleichberechtigten Zugang zu Digitalisierungsförderungen für NPOs gewährleistet.“, so Lutschinger, der mit dem Team des Fundraising Verbands jährlich die Freiwilligenkonferenz – eines der größten Vernetzungstreffen im ehrenamtlichen Sektor – organisiert.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Andreas Anker, Presse Fundraising Verband, T: 0676/4214706, E: presse@fundraising.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FUN0001