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Grüne/Voglauer: Zustimmung bei Petition zur Absicherung des Slowenistikstudiums an der Uni Klagenfurt/Celovec erfreulich

Grüne unterstützen Forderung nach durchgehender Sprachausbildung in der Volksgruppensprache vom Kindergarten bis zur Universität

Wien (OTS) - „Ich bin überglücklich, dass die Petition auf so breite Zustimmung gestoßen ist. Mehr als 1000 Menschen aus ganz Österreich haben sich mit den betroffenen Studierenden solidarisiert und die unverhandelbare Notwendigkeit eines Slowenistikstudiums in Kärnten/Koroška hervorgehoben. Von allen Seiten haben wir eindeutig vernommen: am Slowenistikstudium an der Universität Klagenfurt/Celovec ist nicht zu rütteln. Das stimmt mich zuversichtlich und gibt den Studierenden und den Lehrenden jetzt neue Kraft und Antrieb,“ zeigt sich die Volksgruppensprecherin der Grünen, Olga Voglauer, ob des Erfolgs der Petition zufrieden.

Im Juni dieses Jahres haben die Nationalratsabgeordneten der Grünen, Olga Voglauer und Eva Blimlinger, gemeinsam eine Petition im Nationalrat eingebracht, die von den slowenischen Student*innenvereinen in Kärnten/Koroška, Graz/Gradec und Wien/Dunaj initiiert wurde. Darin fordern die Studierenden eine vollumfängliche Absicherung des Bachelor- und Masterstudiums der Slowenistik an der Alpen-Adria Universität in Klagenfurt/Celovec. In der Petition fordern Studierende eine Zukunftsperspektive ein sowie die Gewissheit, dass alle Lehrveranstaltungen auch in Zukunft angeboten werden ohne dass es zu Stundenkürzungen kommt.

Die Grünen unterstützen insbesondere auch die Forderung nach einer durchgehenden Sprachausbildung in der Volksgruppensprache vom Kindergarten bis zur Universität. „Unser Ziel ist, dass die Zweisprachigkeit in Kärnten/Koroška nicht nur erhalten bleibt, sondern auch gelebt wird. Das Slowenische soll in Kärnten aufblühen. Alles andere wäre ein fatales politisches Signal an die Volksgruppe. Österreich hat sich schließlich auch in der Charta der Regional- oder Minderheitensprachen rechtlich dazu verpflichtet“, unterstreicht Voglauer.

„Es besteht kein Zweifel daran, dass es im zweisprachigen autochthonen Siedlungsgebiet und an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Celovec weiterhin eine Möglichkeit des Slowenistikstudiums und des Studiums anderer slawischen Sprachen braucht. Das ist eine unverhandelbare politische, rechtliche und wirtschaftliche Notwendigkeit, welche die Entwicklung der Volksgruppensprache Slowenisch fördert. Alles andere wäre schlicht und einfach nicht hinzunehmen“, sagt Voglauer.

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