Landeshauptfrau Mikl-Leitner und Bundeskanzler Schallenberg im Landesimpfzentrum Tulln

Mikl-Leitner: „Impfen schützt und ist die einzige Möglichkeit, aus dem Teufelskreis herauszukommen“

St.Pölten (OTS) - Mittlerweile haben niederösterreichweit bereits knapp 14.000 Kinder zwischen fünf und elf Jahren eine Corona-Schutzimpfung erhalten, darüber informierten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundeskanzler Alexander Schallenberg und NÖ-Impfkoordinator Christof Chwojka am heutigen Mittwoch beim Besuch des Landesimpfzentrums Tulln. Sie machten sich vor Ort ein Bild von der neu eingerichteten „Kinderimpflinie“ und sprachen im Anschluss daran über die aktuellen Entwicklungen rund um die Impfung im Bundesland Niederösterreich.

„Wir alle leben in herausfordernden Zeiten und Corona beschäftigt uns mehr als uns allen lieb ist“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ergänzte: „Es braucht weiterhin Disziplin, Durchhaltevermögen, Flexibilität und Verständnis. Die Maßnahmen sind notwendig, um aus der Dauerschleife der Lockdowns und Covid herauszukommen.“ Sie führte auch die bevorstehende Impfpflicht als zielführende Maßnahme im Kampf gegen das Coronavirus an. „Impfen schützt und ist die einzige Möglichkeit, aus dem Teufelskreis herauszukommen“, sagte sie weiter und sprach davon, dass auch Kinder von Corona betroffen seien. „Niederösterreich bietet“, so Mikl-Leitner mit rund 700 Stationen „ein flächendeckendes Netz für eine Schutzimpfung an, unter anderem im niedergelassenen Bereich, in neun Landesimpfzentren sowie in sechs Impfbussen.“ Daher sei es möglich, bis zu 150.000 Schutzimpfungen pro Woche zu verabreichen.

Laut der Landeshauptfrau sei Niederösterreich bei der Durchimpfungsrate im Bundesländervergleich hinter dem Burgenland auf Platz zwei. „Es gilt die Impfrate so schnell als möglich weiter hinaufzuschrauben. Impfen, impfen, testen, testen und an die Maßnahmen halten, dann können wir uns auf Weihnachten im kleineren Rahmen freuen“, appellierte Mikl-Leitner an die Bevölkerung.

Bundeskanzler Alexander Schallenberg sagte: „Wir alle haben die Nase von der Pandemie voll.“ Der Besuch einer Impfstraße sei in Zeiten wie diesen laut dem Bundeskanzler jedoch ermutigend. Er verwies auf schwierige Beschlüsse, die in den vergangenen Tagen gefasst werden mussten, unter anderem den Lockdown und die bevorstehende Impfpflicht. „Zwei Dinge zeigen aber, dass die Maßnahmen wirken. Zum Ersten gehen die Inzidenzen nach unten. Zum Zweiten ist die Impfpflicht europaweit ein Thema. Österreich war Vorreiter in diesen schwierigen Zeiten. Das ist nichts, worauf wir stolz sein können, denn ich wäre gerne der erste Kanzler Europas gewesen, der die Pandemie für beendet erklärt hätte.“ Sein Appell laute daher, sich impfen zu lassen. „Denn die Impfung ist sicher. Ich weiß aber auch, dass die Schutzimpfung für Kinder ganz heikel für die Eltern ist. Daher rate ich: Holen Sie sich Informationen von Kinderärzten und Experten.“

Niederösterreichs Impfkoordinator Christof Constantin Chwojka führte aus, dass aktuell bereits knapp 14.000 Fünf- bis Elfjährige geimpft seien und dass rund 150.000 Impfungen pro Woche in Niederösterreich möglich seien. „So niederschwellig wie möglich ist es möglich, sich impfen zu lassen. Das Ziel ist es, die Booster-Impfungen bis rund um Weihnachten abgeschlossen zu haben. 400.000 Niederösterreicher sind bereits geboostert, das ist die Hälfte all jener, die sich boostern lassen kann.“ Laut dem Impfkoordinator erhalten darüber hinaus alle ungeimpften Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher in den nächsten Tagen und Wochen einen persönlichen Impftermin zugesandt.

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