Naturschutzbund begrüßt Lobau-Entscheidung

BM Leonore Gewessler hat heute das Aus für den umstrittenen Lobautunnel verkündet. Als Unterstützer der „Lobauer Erklärung“ begrüßt der Naturschutzbund diese Entscheidung.

  • Die Absage des BMK an den Bau des Lobautunnels ist ein wertvolles Signal, dass nicht alles so weiter gehen kann wie gehabt. Ob Grundwasserschutz, Bodenschutz oder Rücksicht auf den Nationalpark Donauauen – Klima- und Biodiversitätsschutz brauchen mutiges und entschlossenes Handeln und kein „Blabla
    Präsident des Naturschutzbundes Österreich
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  • Die rot geführte Hauptstadt muss nun ebenfalls beweisen, dass Klimaschutz in Wien ernst genommen wird und Alternativen suchen, statt zu klagen oder zu drohen. Denn nur gemeinsam kann ein Paradigmenwechsel pro Natur und Umwelt in Österreich herbeigeführt werden.
    Roman Türk, Präsident des Naturschutzbundes Österreich
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  • Gerade in diesen Zeiten müssen Umwelt-, Natur- und Bodenschutz an erster Stelle stehen, Österreich hat mit der heutigen Absage einen Schritt in die richtige Richtung getan
    Roman Türk, Präsident des Naturschutzbundes Österreich
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Salzburg (OTS) -Die Absage des BMK an den Bau des Lobautunnels ist ein wertvolles Signal, dass nicht alles so weiter gehen kann wie gehabt. Ob Grundwasserschutz, Bodenschutz oder Rücksicht auf den Nationalpark Donauauen – Klima- und Biodiversitätsschutz brauchen mutiges und entschlossenes Handeln und kein „Blabla““, so Roman Türk, Präsident des Naturschutzbundes Österreich.

Als Unterstützer der „Lobauer Erklärung“ – ein Manifest gegen die Lobau-Autobahn, getragen von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten wie Bernd Lötsch, Peter Weish oder Helga Kromp-Kolb – fordert auch der Naturschutzbund eine verantwortungsvolle Klima- und Umweltpolitik. „Die rot geführte Hauptstadt muss nun ebenfalls beweisen, dass Klimaschutz in Wien ernst genommen wird und Alternativen suchen, statt zu klagen oder zu drohen. Denn nur gemeinsam kann ein Paradigmenwechsel pro Natur und Umwelt in Österreich herbeigeführt werden.

Dank dieser weitreichenden Entscheidung werden Weichen für eine lebenswerte Zukunft gestellt: Einzigartiger Naturraum bleibt erhalten, wertvoller Boden bleibt unversiegelt und der zusätzlichen Belastung der Umwelt durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen wurde ein Riegel vorgeschoben. „Gerade in diesen Zeiten müssen Umwelt-, Natur- und Bodenschutz an erster Stelle stehen, Österreich hat mit der heutigen Absage einen Schritt in die richtige Richtung getan“, so Türk abschließend.

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