VP-Wien ad Budget: Der Klimawandel befindet sich nicht im Lockdown – Stadtregierung muss handeln

Spezialdebatte zu Klima, Umwelt, Demokratie und Personal

Wien (OTS) - „Der Klimawandel befindet sich nicht im Lockdown, sondern ist weiter präsent. Es müssen daher gemeinsam die Ziele konsequent und strukturiert abgearbeitet werden“, so der Umweltsprecher der neuen Volkspartei Wien, Gemeinderat Josef Mantl in der heutigen Budgetdebatte.

Wien habe jedoch in einigen Bereichen Nachholbedarf. Denn Wien hinke bei der Entsorgung von Plastikmüll hinterher. So werden in Wien 38 Prozent der PET-Flaschen gesammelt, während bundesweit der Schnitt bei 73 Prozent liege. „Es zeugt von zu großer Selbstzufriedenheit, wenn eine Smart-City wie Wien im Bundesländervergleich beim Mülltrennen an letzter Stelle liegt!“, so Mantl.

Auch bei der thermischen Sanierung, die einen mächtigen Motor für die Wiener Wirtschaft darstelle, müsse der Anteil deutlich gesteigert werden. Ebenso habe Wien hohen Nachholbedarf in Zusammenhang mit erneuerbaren Energien, erneuerbarem Strom und Fotovoltaikanlagen, wo man an letzter Stelle liege.

Landwirtschaftssprecherin Gemeinderätin Elisabeth Olischar unterstrich die Bedeutung der Wiener Stadtlandwirtschaft. „Denn wenn die Pandemie einen positiven Aspekt hat, dann die Tatsache, dass uns vor Augen geführt wird, wie wichtig Versorgung vor Ort ist“, so Olischar. Die Landwirtschaft in Wien leiste enormes und sei einzigartig. Die Versiegelung von Böden schreite aber zunehmend voran. „Es braucht einen Ausgleich und behutsamen Umgang zwischen dem Wachstum der Stadt und dem Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen. Hier fehlen aber klare Ansagen der Stadt. Wann wird hier endlich gegengelenkt und ein verbindliches Bekenntnis zur Stadtlandwirtschaft abgegeben?“, so Olischar.

Tierschutzsprecherin Gemeinderätin Julia Klika fokussierte sich in ihrer Rede vor allem auf den Umgang mit Haustieren. Bedingt durch die Pandemie stieg der Ankauf von diesen. Inzwischen habe sich die Rückgabe von Hunden aber verdreifacht. „Das muss dringend verhindert werden. Ich fordere daher die Stadt Wien auf mehr in Aufklärungsmaßnahmen zu investieren, um für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen“, so Klika.

„Für die neue Volkspartei Wien steht Klimaschutz mit Hausverstand im Fokus“, so der Penzinger Gemeinderat Hannes Taborsky. Im Bereich des Wientals werden seitens der Penzinger ÖVP seit 2001 diverse entsprechende Projekte gefordert. „Vor allem eine Begrünung mittels eine Parks als grüne Lunge, wäre eine gangbare Lösung und würde den Ausbau als Naherholungsgebiet forcieren“ so Taborsky, der neuerlich einen entsprechenden Antrag einbrachte.

Zum Thema Demokratie äußerte sich der Verfassungssprecher der neuen Volkspartei Wien, Patrick Gasselich, der die jüngste Reform der U-Kommission als Schmalpurvariante kritisierte, da keine Angleichung an den Bund vorgenommen worden sei. „Da im Bereich der Demokratie in Wien Nachholbedarf besteht, fordern wir mittels Antrag die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Erstellung eines Demokratiepakets“, so Gasselich abschließend.

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