„Report“ über unterschiedliche Impfbereitschaft und Kinder und Corona – ein unterschätztes Problem

Am 30. November um 21.05 Uhr in ORF 2; zu Gast im Studio: Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 30. November 2021, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Schreckgespenst Impfung

Neben den strikten Impfgegnern gibt es nach wie vor viele Menschen, die der Impfung gegenüber skeptisch und zögerlich eingestellt sind. Doch wer sind diese Menschen und warum erreicht sie die Impfkampagne nicht? Und wird die Angst vor der neuen Virusvariante Omikron daran etwas ändern? In Wien etwa zeigen sich große Unterschiede nach Wohnbezirk: Während in den wohlhabenderen Bezirken Hietzing und Neubau mehr als 70 Prozent der Bevölkerung immunisiert sind, sind es in klassischen Arbeiterbezirken wie Favoriten nur knapp 60 Prozent. Yilmaz Gülüm hat recherchiert, wie diese Unterschiede zu erklären sind.

Live-Gast im Studio ist der Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes, Gerry Foitik.

Kinder und Corona – ein unterschätztes Problem

Die Corona-Welle hat Kinder und Jugendliche in Österreich voll erfasst. In keiner anderen Altersgruppe sind die Fallzahlen aktuell so hoch wie bei den 5- bis 14-Jährigen. Kinder und Jugendliche erkranken deutlich weniger oft schwer an Covid-19 als Erwachsene, daher wurden die gesundheitlichen Folgen für sie laut Fachleuten lange unterschätzt. Die Infektion kann aber auch Kinder schwer treffen, in Form eines seltenen Entzündungssyndroms oder von Long Covid. Helga Lazar und Philip Pfleger haben mit betroffenen Familien gesprochen und bei Spezialistinnen und Spezialisten nachgefragt, ob die jüngst zugelassene Corona-Impfung für Kinder ab fünf Jahren die Situation grundlegend verändern kann.

Das Comeback des Scharfmachers

FPÖ-Chef Herbert Kickl hat seine Corona-Infektion offenbar gut überstanden und drängt zurück auf die politische Bühne. Seine persönliche Erfahrung mit dem Virus dürfte am Kurs der Freiheitlichen aber nichts verändern. Seine radikale Ablehnung der von der Regierung verhängten Maßnahmen wie Lockdown oder Impfpflicht bleibt. Zudem kündigt er weitere Demonstrationen an. Ganz offensichtlich möchte die FPÖ mit ihrer Politik möglichst viele Corona-Skeptiker ansprechen. Doch geht das eingefleischten FPÖ-Wählerinnen und -Wählern schon zu weit? Martin Pusch und Sophie-Kristin Hausberger haben recherchiert.

Ein Jahr Operation Luxor

Gut 20.000 Überwachungsstunden, 60 Hausdurchsuchungen, 70 Beschuldigte. Der Aufwand, den die Ermittlungsbehörden unter der Leitung der Grazer Staatsanwaltschaft gegen mutmaßliche Unterstützer der Muslimbruderschaft betreiben, ist enorm. Bis jetzt gibt es allerdings keine Anklagen. Im Gegenteil, erste Entscheidungen geben eher den Beschuldigten recht. Stefan Daubrawa und Melanie Dzambazov fragen für den „Report“ nach, was die langen Ermittlungen für die Betroffenen bedeuten.

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