SPÖ-Wohnbausprecherin Becher: „Regierung muss drohende Immobilienkrise abwenden!“

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher warnt vor einer Immobilienkrise aufgrund der spekulationsgetrieben Preisexplosion für Wohnimmobilien. Sie fordert die Regierung zum Handeln auf. Eine zentrale Maßnahme gegen die Immobilienspekulation ist für Becher ein Mietendeckel. ****

Nachdem die OeNB in ihrem aktuellen Immo-Bericht für das dritte Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal einen Immobilienpreis ausgewiesen hat, der in Wien 31 Prozent und österreichweit 22,8 Prozent (4,2 Prozent über Vorjahresniveau) über dem tatsächlichen Wert liegt, schlägt nun auch die Deutsche Bundesbank Alarm. Die Preise in Deutschland liegen, so Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch heute in einer Aussendung um 10 bis 30 Prozent über dem realen Wert. Buch spricht auch die Verwundbarkeit gegenüber Zinsänderungsrisiken offen an und sagt: „Jetzt ist die richtige Zeit für Prävention gegenüber zukünftigen Risiken.“

SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher: „Anders als bei Großbanken neigen konservative Politiker nicht dazu, Menschen finanziell zu retten, die sich beim Wohnungskauf übernehmen. Eine breite Aufklärung über die Folgen der momentanen Geldschwemme auf den Finanzmärkten für kleine Schuldnerinnen und Schuldner, die von ihrer Erwerbsarbeit leben, fehlt in Österreich.“

Neben einer breiten, gesetzlichen Aufklärungspflicht fordert Becher auch eine Reduktion von Wohnungspreisen, die im dritten Quartal österreichweit um 10,6 Prozent höher waren als im Vorjahresquartal: „Das lässt sich leicht und unmittelbar durch einen Mietendeckel realisieren, der auch den Vorteil hat, dass er Spekulanten und nicht Eigennutzer trifft.“ (Schluss) wf/up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005