Außergewöhnliche Herausforderungen für Wiener Ordensspitäler - Finanzierung für Pandemie-Jahr 2022 muss gesichert sein

Ordensspitäler wünschen sich raschen und kostendeckenden Abschluss mit der Stadt Wien

Wien (OTS) - „Auch im dritten Pandemie-Jahr 2022 kommen auf die sieben Wiener Ordensspitäler außergewöhnliche Herausforderungen zu. Wir werden im nächsten Jahr als Partner der Stadt Wien die parallele Betreuung von Menschen mit COVID und allen anderen Patientinnen und Patienten aber nur dann im erforderlichen Umfang und in gewohnter Qualität bewältigen können, wenn unsere Leistungen durch die öffentliche Hand ausreichend anerkannt und deshalb finanziell abgesichert werden“, sagt Prim. Dr. Manfred Greher, Sprecher der Wiener Ordensspitäler (1) (Ärztlicher Direktor des Herz-Jesu Krankenhauses).

Prim. Greher: „Gerade in der aktuell sehr herausfordernden Situation und einer derzeit nicht abschätzbaren Zukunft unseres Gesundheitssystems wünschen wir uns einen raschen und kostendeckenden Abschluss. Das wäre auch ein starkes Signal der Politik an die schwer belasteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ordensspitälern.“

Zu begrüßen, so Prim. Greher, sei ferner jeder Planungsansatz, der länger als nur ein Jahr gilt: „Das bedeutet zusätzliche Planungssicherheit für alle beteiligten Partner und gibt unseren Patientinnen und Patienten, aber auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die erforderliche Sicherheit.“

Auch 2021 setzten die Ordensspitäler in enger Abstimmung mit der Stadt Wien ihren wichtigen Einsatz in der Betreuung von Menschen mit COVID-19 fort, und waren gleichzeitig bemüht, den Regelbetrieb bestmöglich aufrecht zu erhalten. Prim. Greher: „Im ersten Halbjahr 2021 wurden rund 25 Prozent der stationären Patientinnen und Patienten in einem Wiener Ordensspital behandelt. Wir betreuten insgesamt rund 205.000 Menschen, mehr als 26.000 Operationen wurden bei uns durchgeführt. Damit sind wir eine wichtige und tragende Säule in der Wiener Gesundheitsversorgung.“

Die Wiener Ordensspitäler

Die gemeinnützigen Wiener Ordensspitäler, in denen jedes fünfte Spitalsbett der Stadt steht, haben einen öffentlichen Versorgungsauftrag und werden von der öffentlichen Hand unterstützt. Charakteristisch für die Ordensspitäler ist die Kombination von privater Trägerschaft durch Ordensgemeinschaften oder Stiftungen, mit einem gemeinnützigen Versorgungsauftrag. Prim. Greher: „Wir unterscheiden uns von gewinnorientierten privaten Privat- und Belegspitälern oder Klinikbetreibern insofern, als bei uns jeder Euro in den Unternehmen verbleibt und der Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu Gute kommt. Wir sind für alle Patientinnen und Patienten offen, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus.“

(1) Barmherzige Brüder Krankenhaus (2. Bezirk), Franziskus Spital Landstraße (3. Bezirk) und Franziskus Spital Margareten (5. Bezirk), Herz-Jesu Krankenhaus (3. Bezirk), Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien (6. Bezirk), Orthopädisches Spital Speising (13. Bezirk), St. Josef Krankenhaus (13. Bezirk), Göttlicher Heiland Krankenhaus (17. Bezirk)

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