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Olischar/Keri: Petition der Gärtnerei Ganger von SPÖ/NEOS dreist abgedreht

Nichtssagende Empfehlungen im Petitionsausschuss - Konkrete Lösungen zum Erhalt bleiben aus – AgSTEP muss Landwirtschaft in Wien sichern

Wien (OTS) - „Die berechtigten Interessen der Gärtnerei Ganger werden seitens der Stadt wieder einmal ignoriert. Nicht anders ist der Umgang mit dieser im Zuge des gestrigen Petitionsausschusses zu erklären. Die Petition wurde von SPÖ und Neos im Grunde dreist abgedreht“, so die Landwirtschaftssprecherin der neuen Volkspartei Wien, Gemeinderätin Elisabeth Olischar und die Sprecherin für Petitionen und Bürgerbeteiligung, Gemeinderätin Sabine Keri.

Die Existenz der Gärtnerei Ganger werde aktuell bekanntlich dadurch bedroht, dass die von der Stadt gepachteten Flächen dem Wohnfonds übertragen und in verwertbares Bauland umgewandelt werden sollen. Der Umgang mit der Gärtnerei Ganger stehe exemplarisch für das Verhalten gegenüber den Petenten, die geradezu zu Bittstellern degradiert werden und zeige den Reformbedarf des Ausschusses auf. „Bedingt durch die rot-pinke Mehrheit wurden keine klaren Aussagen, sondern lediglich blumige und somit in Summe nichtssagende und schwammige Empfehlungen getätigt. Familie Ganger und ihre bis zu 12.000 Unterstützerinnen und Unterstützer werden damit vor den Kopf gestoßen“, so Keri weiter.

„Unsere Stoßrichtung war, dass die Petition so lange in Behandlung bleiben soll, bis der geplante Stadtentwicklungsprozess in diesem betroffenen Gebiet beendet ist. Stattdessen haben SPÖ und Neos die Petition gestern einfach abgeschlossen und sehen keinen Grund mehr, sich mit dem Thema weiter zu beschäftigen. Auch salbungsvolle Lippenbekenntnisse, wie seitens der SP-Gemeinderätin Andrea Mautz-Leopold jüngst getätigt, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass schlichtweg kein Interesse besteht, die Landwirtschaft in Wien allgemein zu halten“, so Olischar.

Zu klaren Aussagen und Maßnahmen bekennt sich die Stadt weiterhin nicht. Dabei wäre der Schutz der Stadtlandwirtschaft über das Instrument „AgSTEP – Agrarstruktureller Entwicklungsplan“ rasch und einfach umzusetzen. Fakt ist, dass nur durch eine Wiederbelebung des AgSTEP sichergestellt werden kann, dass unter anderem zusammenhängende und bedeutende agrarische Flächen erhalten bleiben – wie im Fall Ganger - und die Landwirtschaft insgesamt in Wien langfristig gesichert werde. „Konkrete Aussagen seitens Stadträtin Sima über die Ausarbeitung eines neuen Agrarstrukturellen Entwicklungsplans, so wie von uns verlangt, sind auf Basis einer aktuellen Anfragebeantwortung jedoch schlichtweg Mangelware“, so Olischar.

In Wien gebe es für jedes „Voglhäusl“ ein Fachkonzept. Die Landwirtschaft in Wien werde jedoch links liegen gelassen. „Es kann nicht sein, dass die SP-geführte Stadtregierung einem Traditionsbetrieb wie der Gärtnerei Ganger einen Prügel nach dem nächsten vor die Füße wirft. Höchste Zeit endlich aufzuwachen und die richtigen Maßnahmen zu setzen“, so die Landwirtschaftssprecherin abschließend.

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