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Kostenbremse für Studierende jetzt!

VSStÖ-Vorsitzende Jandl fordert mehr Unterstützung für Studierende

  • Wir Studierende geben im Schnitt 37% unseres monatlichen Budgets für Miete aus, das sind durchschnittlich 442€. Auch die Kosten für notwendige Studienmaterialien oder öffentliche Verkehrsmittel fressen uns ein Loch ins Geldbörserl. Für viele ist das eine mittlerweile untragbare Situation, knapp die Hälfte der Studierenden wurden durch die Pandemie in finanzielle Probleme gestürzt
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  • Studierende, die arbeiten müssen, Betreuungspflichten haben oder spätestens durch die Pandemie mit psychischen Folgen zu kämpfen haben, werden von der Regierung links liegen gelassen. Diese kümmert sich nur um die Platzierung österreichischer Unis in irrelevanten internationalen Rankings
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  • Wenn nicht bald mehr Geld für die Unterstützung von Studierenden aufgestellt wird, kann sich die Regierung ihre Absolvent_innenquoten in die Haare schmieren. Dann wird sich Studieren nämlich ziemlich bald wirklich nicht mehr lohnen
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Wien (OTS) - Bei einem runden Tisch mit Pamela Rendi-Wagner, Wolfgang Katzian, Renate Anderl, Erich Fenninger und Peter Kostelka sprach sich Dora Jandl, VSStÖ-Vorsitzende, für mehr Unterstützung für Studierende aus. Auch eine Senkung der Ausgaben, vor allem beim Thema Wohnen, forderte sie ein. Studieren sei seit Jahren mit viel zu hohen Kosten verbunden, so Jandl.

2021 liegt die Armutsgrenze in Österreich bei 1.328€ pro Monat. Viele Studierende können von so einem Monatsbudget nur träumen. “Wir Studierende geben im Schnitt 37% unseres monatlichen Budgets für Miete aus, das sind durchschnittlich 442€. Auch die Kosten für notwendige Studienmaterialien oder öffentliche Verkehrsmittel fressen uns ein Loch ins Geldbörserl. Für viele ist das eine mittlerweile untragbare Situation, knapp die Hälfte der Studierenden wurden durch die Pandemie in finanzielle Probleme gestürzt”, fasst Jandl die Situation zusammen.

Die türkis-grüne Bundesregierung hat nicht nur die Pandemie, sondern auch die finanzielle Unterstützung von Studierenden seit Jahren verschlafen. Anstatt Beihilfebeträge anzuheben oder leistbaren Wohnraum für Studierende sicher zu stellen, werden die Studienbedingungen seit Jahren nur fordernder. Zirka ein Viertel der Studierenden hat nicht genug Geld, um einen kaputten Laptop zu ersetzen und muss sich nebenbei auch noch abrackern, um die neu eingeführte Mindeststudienleistung zu erfüllen. “Studierende, die arbeiten müssen, Betreuungspflichten haben oder spätestens durch die Pandemie mit psychischen Folgen zu kämpfen haben, werden von der Regierung links liegen gelassen. Diese kümmert sich nur um die Platzierung österreichischer Unis in irrelevanten internationalen Rankings”, so Jandl.

Gerade die Mietpreise stiegen in den letzten Jahren rasant an, während die Studienbeihilfe nicht einmal regelmäßig valorisiert wird. “Wenn nicht bald mehr Geld für die Unterstützung von Studierenden aufgestellt wird, kann sich die Regierung ihre Absolvent_innenquoten in die Haare schmieren. Dann wird sich Studieren nämlich ziemlich bald wirklich nicht mehr lohnen”, schließt Jandl.



Rückfragen & Kontakt:

Lukas Bickel
Pressesprecher
+43 676 385 88 13
lukas.bickel@vsstoe.at
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