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Heinisch-Hosek: Versagen der Bundesregierung und des Landes OÖ beschädigt Kulturland Österreich – Kultur-Hilfen fortsetzen

Kritik an fehlender Budgetierung für Corona-Kulturhilfen – „Künstler*innen und Kulturbetriebe brauchen Unterstützung angesichts bevorstehender Veranstaltungsverbote“

Wien (OTS/SK) - „Das Versagen der Bundesregierung und des Landes Oberösterreich beim Pandemie-Management beschädigt das Kulturland Österreich“, stellte heute, Freitag, SPÖ-Kultursprecherin Gabriele Heinisch-Hosek gegenüber dem SPÖ-Pressedienst anlässlich der Entwicklungen in Oberösterreich fest. „Weil ein Landeshauptmann aufgrund von Landtagswahlen lieber populistisch statt verantwortungsvoll agiert, sind jetzt wieder die Künstler*innen und Kulturinstitutionen die Leidtragenden. Wo bleiben hier die Hilfsangebote des Landes Oberösterreich und des Bundes? Wer übernimmt hier jetzt die Verantwortung für diese leidvolle Entwicklung für die Oberösterreicher*innen?“ ****

Auch der Bund hätte hier viel früher einschreiten müssen, stellte Heinisch-Hosek fest, und: „Es hätte gar nicht dazu kommen dürfen, dass Kulturinstitutionen jetzt wieder die Leidtragenden sind!“ Vor diesem Hintergrund sei es noch unterverständlicher, dass die wesentlichen Corona-Unterstützungen bereits ausgelaufen sind. „Im Kultur-Budget 2022 des Bundes ist kein Cent für Corona-Maßnahmen budgetiert. Das muss am besten noch nächste Woche beim Beschluss im Plenum des Nationalrates geändert werden“, forderte Heinisch-Hosek den Finanz- und Kulturminister zum Handeln auf und nannte explizit den NPO-Fonds, den Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstler*innen oder den Härtefallfonds, die alle bereits ausgelaufen sind.

„Bei einer Pandemie kann man nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern muss handeln – und zwar rasch! Kulturbetriebe waren die ersten, die in der Pandemie geschlossen wurden und die letzten, die wieder aufsperren konnten. Die neuerlich im Raum stehenden Beschränkungen, noch dazu ohne unterstützende Begleitmaßnahmen, sind untragbar für die Kultur und allein auf das Missmanagement des Landes Oberösterreich und des Bundes zurückzuführen“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) ah/bj

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