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FPÖ – Nepp: Corona-Impfung von Kindern ist allein die Entscheidung der Eltern und nicht der Politik

Bürgermeister Ludwig muss Impfkampagne für Kinder sofort stoppen

Wien (OTS) - Während weltweit noch darüber diskutiert wird, ob sich Kinder und
Jugendliche ab 12 Jahren impfen lassen sollen und mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen sei, prescht Wiens Bürgermeister Ludwig vor und fordert Eltern auf, ihre Kinder unter 12 Jahren bereits „off label“ impfen zu lassen. Das ist auf das Entschiedenste abzulehnen, ist der Wiener FPÖ Chef, Stadtrat Dominik Nepp, überzeugt. „Wie kann ein Bürgermeister eine Impfung propagieren, die für die Altersgruppe von den zuständigen Stellen noch nicht einmal zugelassen ist? Das ist verantwortungslos und vollkommen inakzeptabel!“

Zwar gibt es mittlerweile Studien aus den USA und Kanada zur Impfung für Jugendliche, allerdings auch erst ab dem Alter von 12 Jahren aufwärts. Bis dato haben diese ergeben, dass Impfnebenwirkungen bei Teenagern häufiger vorkämen, als bei Erwachsenen, je jünger das Kind ist, desto eher sei mit einer Reaktion zu rechnen. Zudem würden die Chancen nach der Zweitimpfung steigen. Weiters räumen die Forscher ein, dass die Datenlage nach wie vor sehr dünn ist, für unter 12-Jährige gibt es kaum Erhebungen. „Mich würde nun ernsthaft interessieren, auf welcher Basis Bürgermeister Ludwig Wiener Kinder in die Impfung treibt. Offenbar ist es der letzte verzweifelte Versuch, von seiner bis dato verpatzten Corona-Politik abzulenken“, sagt Nepp.

Die Notwendigkeit der Impfung von Kindern unter 12 Jahren sei zudem nicht gegeben. So berichtet das deutsche Wissenschaftsmagazin „Quarks“, dass die Frage, ob Kinder an Corona-Spätfolgen, Long-Covid, erkranken können, immer noch ungeklärt ist. Auch das Robert-Koch-Institut bestätigt, dass Kinder mit sehr schwerem Verlauf meistens bis dahin unentdeckte jedoch relevante Vorerkrankungen hatten. Das bestätigt auch eine Studie aus England. „Es ist völlig verantwortungslos, dass seitens der Stadt Wien Kinder, bei denen ein schwerer Corona-Verlauf überaus selten auftritt, in die Impfung gezwungen werden. Ludwig braucht offenbar einen neuen Schuldigen für das Voranschreiten der Corona-Zahlen und scheut sich nicht, zukünftig ungeimpften Kindern den Schwarzen Peter zuzuschieben – das jedoch ohne medizinische Grundlage. Ich bin fassungslos ob dieses verantwortungslosen Vorgehens“, schließt Nepp.

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