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FPÖ – Kickl: Köstinger und Schallenberg als „First Couple“, wenn es um die Spaltung der Gesellschaft geht

Regierung verschließt Augen vor der Realität und wischt Infektiosität der Geimpften einfach beiseite

Wien (OTS) - „Wenn es darum geht, den Keil zwischen geimpften und ungeimpften Menschen immer tiefer in die Gesellschaft zu treiben, dann haben sich mit Landwirtschaftsministerin Köstinger und Kanzler Schallenberg nun das „First Couple“ gefunden. Beide spalten mit ihren Aussagen die Bevölkerung in einer derart gefühllosen und skandalösen Art und Weise, dass es kaum noch eine Steigerung gibt“, zeigte sich heute FPÖ-Bundeparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl entsetzt über die jüngsten Aussagen der beiden ÖVP-Politiker. Während sich Ministerin Köstinger deshalb schon mit einer Anzeige wegen Verhetzung konfrontiert sehe, arbeite der einem Adelshaus entstammende Schallenberg eher in die Richtung, die Menschen in Österreich als Leibeigene zu behandeln. Heute drohte „Graf Schalli“ ganz unverhohlen, dass Weihnachten für Ungeimpfte „ungemütlich“ und ein Lockdown für diese „vermutlich unvermeidbar“ sein werde. Und ganz im Aristokratendeutsch kann Schallenberg nicht einsehen, dass „zwei Drittel ihrer Freiheit verlustig gehen, weil ein Drittel zaudert“.

Mittlerweile könne man es durchaus als erwiesen ansehen, dass sich die Regierung ihre eigene Wahrheit zusammenzimmere und die Augen vor der Wahrheit verschließe. Dies belegen auch die Daten der AGES, die den Prozentsatz an Impfdurchbrüchen im Segment der 60-Jährigen mit 70 Prozent und jenen in der sehr breit gefächerten Gruppe der 18- bis 59-Jährigen mit rund 38 Prozent ausweist. Bei den 12- bis 17-Jährigen gebe es der AGES zufolge rund acht Prozent Impfdurchbrüche.

„Die Regierung hat mit dem Hineintreiben der Menschen in die Impfung nur ein Thema in ihrer Corona-Politik und verschließt die Augen vor der Infektiosität der Geimpften“, kritisierte Kickl und fordert vom Bundeskanzler eine klare öffentliche Antwort auf folgende Frage: „Von wem geht eine größere Gefahr aus? Von einem seit vier Monaten doppelt Geimpften, der sich ohne Symptome nicht mehr auf Corona testet oder vor einem Ungeimpften, der durch 3G am Arbeitsplatz beinahe jeden Tag mittels eines Tests beweisen muss, dass er nicht Corona hat?“

Die türkis-grüne Bundesregierung verlasse immer weiter den Boden der Realität und müsse nun bereits – wie heute der Kanzler – hoffen, dass die „Drohkulisse“ Wirkung zeige. Herbert Kickl: „Es ist beschämend, dass ein Bundeskanzler den Menschen in seinem Land droht. Dieser Mann kann keine christlichen Werte in sich tragen, wenn er ankündigt, das schönste Fest im Jahr für viele Familien zu zerstören.“

Es dürfte dem Kanzler wohl entgangen sein, dass es auch viele Menschen in Österreich gebe, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können – aber auch auf diese nehme Schallenberg keine Rücksicht, wenn es darum gehe, die Propaganda für eine bei weitem nicht so wirksame Impfung aufrechtzuerhalten, so der FPÖ-Bundesparteiobmann.

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