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FPÖ-Kunasek/Amesbauer: „Baumaxhalle in Leoben soll mit Asylanten belegt werden!“

Freiheitliche empört; Innenminister Nehammer muss Stellung beziehen.

Graz (OTS) - Wie aktuellen Medienberichten zu entnehmen ist, soll die Baumaxhalle in Leoben demnächst wieder mit Asylanten belegt werden. Für die Freiheitlichen ist nun eine Stellungnahme des Innenministeriums dringendes Gebot der Stunde. Nach dem Haus Semmering soll nun tatsächlich das zweite Großquartier wiedereröffnet werden. Gesprochen wird von mehreren Dutzend Fremden. „Die steirische Landesregierung und Bürgermeister Wallner müssen ihr gesamtes politisches Gewicht in die Waagschale werfen, um die Reaktivierung dieses untauglichen Skandalquartiers zu verhindern. Die Entwicklungen rund um die neuerliche Quartiersuche für Asylanten zeigen das Versagen der türkis-grünen Bundesregierung in Sachen Grenzsicherung und Asylpolitik auf. Wir werden alle parlamentarischen Mittel ausschöpfen, um die Baumaxhalle als Unterkunft zu verhindern und einen dringend notwendigen Paradigmenwechsel in der Migrationspolitik zu erwirken. Die FPÖ wird auch Anfragen auf Bundes- und Landesebene dazu initiieren. Es ist davon auszugehen, dass es im Umfeld der Baumaxhalle wieder zu vermehrten Polizeieinsätzen kommt und durch die Wiedereröffnung die Sicherheit der regionalen Bevölkerung gefährdet wird“, so FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek.

Kritik übt auch der aus der Obersteiermark stammende FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Hannes Amesbauer. „Nach der Öffnung des Haus Semmering folgt nun in kürzester Zeit die Reaktivierung eines zweiten Asylgroßquartiers im Raum Obersteiermark Ost. Die Vorgänge erinnern immer stärker an das Asylchaos in den Jahren 2015 und 2016. Türkis-Grün ist die Lage völlig entglitten und deshalb werden die heimischen Bürger nun wieder mit allen Folgewirkungen der Errichtung solcher Großunterkünfte belastet. Natürlich werde ich sofort eine Anfrage an Innenminister Nehammer richten und ihn mit der unverantwortlichen Wiedereröffnung der Baumaxhalle als Bundesquertier für Fremde aus aller Herren Länder konfrontieren“, so Amesbauer abschließend.

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