Zum Inhalt springen

AK Wien Vollversammlung (3): Investieren, um Zukunft zu gestalten

Wien (OTS) - „Zwar ist das Vorkrisenniveau bei der Wirtschaftsleistung wieder erreicht“, sagt WIFO-Chef Gabriel Felbermayr bei der heutigen Vollversammlung der AK Wien, „auf lange Sicht ist aber ein Investitionsschub notwendig“. Auch habe die Konsumnachfrage der privaten Haushalte das Niveau vor der Krise bei weitem noch nicht erreicht. Multiple Krisen, zu denen auch die Klimaveränderung zählt, erfordern einen neuen Fokus der Wirtschaftspolitik. Für Felbermayr sind zur Bewältigung der Corona-Krise Investitionen in Bildung und Digitalisierung notwendig. Der demographische Wandel erfordere außerdem ein Nachdenken über richtige Arbeitsmarktpolitik.

AK Chefökonom Markus Marterbauer bestärkt den Ruf nach mehr Investitionen. Kritisch sieht er die Steuerreform: „Budgetpolitik heißt Prioritätensetzung, und die von der Regierung gesetzten Prioritäten sind falsch!“ Statt Steuergeschenken wie etwa der KöSt-Senkung muss in die Bildungschancen von Kindern investiert werden – etwa durch eine Milliarde mehr für Elementarpädagogik und einer nachhaltigen Schulfinanzierung. Zu den Verlierern der Krise zählen Arbeitslose, prekär Beschäftigte, EinpersonenunternehmerInnen und Kinder während Vermögende und Konzerne ihre Gewinne steigern konnten. Positiv beurteilt Marterbauer hingegen den jüngsten KV-Abschluss der Metaller.

(Forts.)

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Wien
Michael Mayer
066488156286
michael.mayer@akwien.at
www.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0004