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SPÖ-Vorderwinkler: „Geld für Corona-Tests ist noch kein Bildungsbudget“

AK-Berechnungen ergaben: Bekämpfung der pandemiebedingten Bildungsrückstände ist der Regierung nur 0,2 Prozent der Wirtschaftshilfen wert

Wien (OTS/SK) - „Die Budgetsteigerungen im Bildungsbereich ergeben sich zum größten Teil aus Kosten für Corona-Tests und Gehältern, die zu zahlen sind. Aber Geld für Corona-Tests ist noch kein ernstzunehmendes Bildungsbudget!“, zeigt sich SPÖ-Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler enttäuscht von den „dürftigen Plänen“ des Bildungsministers. So würde das Budget etwa keinerlei zusätzliche Maßnahmen gegen die pandemiebedingt entstandenen Bildungsrückstände, über die bereits bekannten und ebenso zu zögerlich anlaufenden Förderstunden hinaus, vorsehen. „AK-Berechnungen haben ergeben, dass damit nur 0,2 Prozent der Wirtschaftshilfen dazu aufgewendet werden, die Bildungsrückstände zu beheben“, belegt Vorderwinkler ihre Kritik. Im Ausschuss darauf angesprochen blieb der Bildungsminister Antworten schuldig, genauso wie auf die Fragen nach dem konkreten Ausbau der ganztägigen Schulen und der Elementarbildungseinrichtungen. ****

„Es ist schlicht und ergreifend zu wenig“, fasst die SPÖ-Bildungssprecherin das Bildungsbudget der Regierung zusammen. Es ermögliche keine Reformen und das Aufholen der Bildungsrückstände - und auch den psychosozialen Effekten der Pandemie trage es keine Rechnung, erklärt Vorderwinkler. (Schluss) lk/bj

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