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Jahrestagung der Wissenschaftskommission

Tanner: Wissenschaftskommission bildet Brücke zwischen dem Österreichischen Bundesheer und Wissenschaft und Forschung im zivilen Bereich

Wien (OTS) - Unter dem Generalthema „Verteidigungsforschung - Verteidigung forschen: Sinne, Intelligenz und Technologie im 21. Jahrhundert - stehen bei der diesjährigen Jahrestagung der Wissenschaftskommission der Gehörsinn und der Sehsinn im Mittelpunkt der Vorträge. Hochrangige Experten aus Wissenschaft und Forschung referieren von 11. bis 12. November 2021 an der Landesverteidigungsakademie zum aktuellen Thema. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eröffnete die Veranstaltung mit einer Festrede:

„Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Mitgliedern der Wissenschaftskommission für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit, sie ist äußerst wichtig für den Bereich der Landesverteidigung. Denn die Wissenschaftskommission bildet eine Brücke zwischen dem Österreichischen Bundesheer und der Wissenschaft und Forschung im zivilen Bereich. Auf der einen Seite haben unsere Dienststellen die Möglichkeit an Universitäten anzudocken. Die zivilen Mitglieder der Wissenschaftskommission können in wissenschaftlichen Fragen weiterhelfen, Tipps geben und Verbindungen herstellen. Auf der anderen Seite steht das Verteidigungsressort mit seiner militärischen Expertise und hier haben nun auch zivile Akademiker Zugang. Gleichzeitig ersuche ich die Wissenschaftskommission in ihrer Funktion als Beratungsorgan für mich, in ihrer kommenden mehrjährigen Funktionsperiode auch in ihrem Wirkungsbereich Antworten darauf zu finden, wie man den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts am Effektivsten begegnen kann.“

Die Wissenschaftskommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung wurde 1992 gegründet. Jeweils fünf Jahre beträgt die Funktionsdauer; die aktuelle begann am 1. Juli 2017 und endet mit 30. Juni 2022. Danach ist eine Neubestellung durch die Verteidigungsministerin erforderlich. Für die laufende Funktionsperiode wurden bis dato 241 Mitglieder, davon 165 externe und 76 ressortinterne, bestellt.

Hauptaufgaben der Kommission bestehen in der Beratung der Verteidigungsministerin in Fragen der unmittelbar und mittelbar ressortrelevanten Wissenschaft und Forschung, der Unterstützung des Planungs- und Lehrbedarfs des Ressorts, der Nutzbarmachung wissenschaftlicher Expertise für den Bedarf des Ressorts sowie der Herstellung, Aufrechterhaltung und Vertiefung der Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen, insbesondere zu den Universitäten, um diese mit Themen der Sicherheit und der Landesverteidigung verstärkt zu befassen.

Die Tätigkeit der Mitglieder erfolgt ehrenamtlich.

KK

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