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Zukunftsfähig: dm startet „project tomorrow“

Erfolgreiches Geschäftsjahr und noch mehr „grün“ bei dm

Salzburg/Wals (OTS) -

  • Die dm Wirtschaftsgemeinschaft akkordiert ihre Nachhaltigkeitsziele und -maßnahmen in umfassendem Projekt für Zukunftsfähigkeit
  • dm drogerie markt erzielt erstmals über 1 Mrd. Euro Umsatz (+2,4 %) in Österreich
  • Hohe zweistellige Zuwächse im Online Shop dm.at
  • dm in Österreich und Verbundenen Ländern erzielt 3,2 Mrd. Euro Umsatz (+8,4 %)
  • Pandemiebedingt weiter erhebliche Umsatzrückgänge in den Friseur- und Kosmetikstudios
  • Erneut Bestnoten für Preis-Leistung, Kundenzufriedenheit, Service und Einkaufserlebnis

Mit einem Plus von 2,4 Prozent steigt der Umsatz von dm drogerie markt im Geschäftsjahr 2020/21 auf erstmals über 1 Mrd. Euro in Österreich (1.003 Mio. Euro) – ein Meilenstein, der aufgrund der „Delle“ durch die Corona-Krise mit einem Jahr Verspätung erreicht wurde. Insgesamt entwickelt sich Österreichs erfolgreichste Drogerie damit auch im Mehrjahresvergleich weiterhin sehr positiv. Gebremst wird das Wachstum durch die nach wie vor herausfordernde Situation in den 155 Friseurstudios und 107 Kosmetikstudios: Die gesamte Branche leidet weiterhin unter spürbaren Umsatzrückgängen infolge der Covid-Pandemie.

„Die sehr erfolgreiche Entwicklung gibt uns die Möglichkeit, verstärkt in die Attraktivierung unseres Angebotes zu investieren – nämlich in das beste Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt und in die Weiterentwicklung unserer Standorte sowie Serviceleistungen. Darüber hinaus haben wir ein umfassend angelegtes Programm zur ökologischen Zukunftsfähigkeit in der gesamten dm Unternehmensgruppe gestartet: Im Rahmen von ,project tomorrow‘ erheben wir quer durch alle Prozesse und Fachbereiche die relevanten Umweltauswirkungen und erarbeiten strategische Maßnahmen, um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Die vielen bestehenden und zusätzlichen Einzelmaßnahmen in allen Ressorts und Ländern werden so in einer akkordierten und integrierten nachhaltigen Unternehmensstrategie zusammengeführt. Die Fortschritte werden wir transparent und nachvollziehbar dokumentieren“, kündigt Martin Engelmann, Vorsitzender der dm Geschäftsführung, an.

Erstmals über 3 Mrd. Euro Umsatz in der Ländergruppe dmA und VL

Weiterhin ausgezeichnet entwickelt sich die von Salzburg aus koordinierte Ländergruppe dm in Österreich und Verbundenen Ländern (dazu zählen neben Österreich Tschechien, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Bulgarien, Nordmazedonien und Italien): Nach einem Zuwachs von +8,4 Prozent liegt der Umsatz im Geschäftsjahr mit 3.227 Mio. Euro (nicht wechselkursbereinigt; wechselkursbereinigt liegt der Umsatz bei 3.232 Mio Euro, +8,8 Prozent) erstmals über 3 Mrd. Euro. Zur Ländergruppe dm in Österreich und Verbundenen Ländern zählen 23.413 Menschen (+1.243), dm betreibt in den zwölf Ländern 1.793 Filialen (+52).

Gemeinsam mit dm Deutschland wurde in der dm Unternehmensgruppe ein Umsatz von 12.265 Mio. Euro erwirtschaftet (+6,5 Prozent; nicht wechselkursbereinigt). Europaweit sind 66.076 Menschen Teil der Wirtschaftsgemeinschaft dm. In 13 Ländern ist dm mit 3.862 Filialen präsent (+97 Standorte, +2,6 Prozent). Mit der Eröffnung von Filialen in Polen wird sich das Verbreitungsgebiet in den kommenden Monaten auf 14 Länder erweitern.

dm steigert Investitionen auf 155 Mio. Euro

Weiterhin hoch bleibt das Niveau der Investitionen im in der Ländergruppe dm in Österreich und Verbundenen Ländern: Rund 114 Mio. Euro wurden im zurückliegenden Geschäftsjahr in die Weiterentwicklung der Läden, der Logistik und der IT-Infrastruktur investiert. Für das neue Geschäftsjahr 2021/22 ist ein Rahmen von insgesamt 155 Mio. Euro vorgesehen, fast 130 Mio. Euro allein zur Weiterentwicklung und Erneuerung des Ladennetzes im gesamten Verbreitungsgebiet. Während die Anzahl der Standorte in den jüngeren dm Ländern Südeuropas weiter zulegt, konzentrieren sich die Aktivitäten am österreichischen Markt mit einem Investitionsvolumen von rund 54 Mio. Euro auf die laufende Weiterentwicklung der dm typischen Einkaufsatmosphäre. Mit Stichtag 30. September 2021 waren 386 Läden am österreichischen Netz (Anzahl unverändert zum Vorjahr), die Gesamtverkaufsfläche stieg in den letzten zwölf Monaten um 2,2 Prozent auf 176.199 m².

Expressabholung für Bestellungen im dm Online Shop

Im Onlinehandel setzt dm weiterhin auf eine umfassende Omnichannel-Retailing-Strategie, die digitale Services und stationäres Einkaufen eng ineinander verzahnt. In den letzten zwölf Monaten hat sich der österreichische Webshop dm.at mit einem hohen zweistelligen prozentualen Umsatzplus weiterhin überproportional entwickelt. Rund 1,8 Millionen Mal besuchen Kundinnen und Kunden pro Monat die Plattform, um sich über das Sortiment zu informieren und dann im Webshop oder im Laden zu kaufen. Eine neue App führt die Bedürfnisse im stationären Einkauf, die digitalen Serviceleistungen sowie das erfolgreiche Kundenverbindungsprogramm PAYBACK noch enger zusammen. Von eiligen Shoppern sehr gut angenommen wird der im Herbst gestartete Service der Express-Abholung: Die über dm.at bestellten Produkte können bereits nach drei Stunden in der Wunschfiliale abgeholt und in nachhaltigen Mehrwegverpackungen mit nach Hause genommen werden.

Bestnoten aus der Marktforschung

Unabhängige Marktstudien und Verbraucherbefragungen stellen dm erneut ein hervorragendes Zeugnis aus. So belegt dm Platz eins beim Shopping Experience Index des Online Research Instituts Marketagent. Im aktuellen Store Equity Index (SEI) des renommierten Marktforschers AC Nielsen kann dm auf hohem Niveau erneut leicht zulegen und ist mit einem SEI-Wert von 4,9 unangefochtener Primus in der Branche (SEI-Werte über 3,0 zeichnen „sehr starke Marken“ aus). Laut der international angelegten Verbraucherstudie BrandAsset-Valuator der Agentur VMLY&R sehen Österreichs Frauen dm auf Platz 15 unter den wichtigsten 1.000 Marken des Landes. Für Qualitäten wie unter anderem Preis-Leistungs-Verhältnis, Kundenorientierung und Freundlichkeit erhält dm demnach weiterhin Bestnoten.

Die Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS) konzentrierte sich in ihrer repräsentativen Konsumentenbefragung für den Branchenmonitor 2021 auf die Kundenzufriedenheit, den Kundenservice und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Mehr als 320.000 Kundenmeinungen zu insgesamt 1.877 Unternehmen aus 175 Branchen wurden eingeholt. Unter den branchenübergreifenden Kunden-Champions mit der höchsten Kundenzufriedenheit belegt dm den zweiten Platz, der Online Shop dm.at erreicht Platz sechs. Im Direktvergleich innerhalb des Drogeriefachhandels ist dm damit die Nummer eins in den Kategorien Kundenzufriedenheit und Kundenservice. Und auch das dm friseurstudio kann im Vergleich zur Friseurbranche glänzen – ganz besonders in den Qualitäten Kundenzufriedenheit und Preis-Leistung.

Laut einer aktuellen Studie der Strategieberatung EY-Parthenon, für die mehr als 5.000 österreichische Konsumenten befragt wurden, ist dm drogerie markt die beliebteste Handelsmarke der Österreicher. Damit verteidigt dm die Spitzenposition aus dem Vorjahr.

dm verstärkt Maßnahmen für ökologische Nachhaltigkeit

In der gesamten dm Unternehmensgruppe wurden in den letzten Jahren vielfältigste Maßnahmen zur Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks gesetzt – von Ladenbau und Logistik über den Energieeinkauf bis hin zur bevorzugten Listung ökologischer Alternativen im Sortiment und deren gezielter Bewerbung. Diese und zahlreiche weitere Maßnahmen werden nun in einem akkordierten Programm zusammengefasst, welches in der Ländergruppe dm in Österreich und Verbundenen Ländern unter dem Titel „project tomorrow“ steht. Bereits gestartet wurde mit der Erstellung einer Klimabilanz sowie einer Ökobilanz, um die relevanten Umweltauswirkungen im gesamten Unternehmen sichtbar zu machen und eine klare Ausgangsbasis zu erarbeiten. Im nächsten Schritt werden daraus die zentralen Handlungsfelder erhoben und Managementansätze mit konkreten Maßnahmen und Zielsetzungen formuliert. Das über die gesamte dm Unternehmensgruppe mit 14 Ländern angelegte Programm soll die „grünen“ Aktivitäten noch einmal deutlich beschleunigen, ein transparentes Berichtswesen wird die jährlichen Erfolge sichtbar machen.

dm macht Logistik zukunftsfit

Das logistische Herz des Unternehmens in Österreich schlägt seit mehr als 30 Jahren im Verteilzentrum in Enns und soll dies auch in Zukunft nachhaltig und ressourcenschonend tun: Um diese Aufgabe erfüllen zu können, wird das Gebäude mit einer Investition von 11 Mio. Euro bis 2027 auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Um den Status quo der Ressourcennutzung auszuwerten, Optimierungspotenzial zu erkennen und geeignete Schritte für einen nachhaltigeren Betrieb zu setzen, wurde im Vorfeld ein Energie-Audit durchgeführt. Wie groß die Optimierungspotenziale des derzeitigen Energieverbrauchs im Verteilzentrum sind, zeigt die Tatsache, dass allein die Beleuchtung derzeit etwa 30 Prozent des gesamten Stroms des Verteilzentrums verbraucht. Durch die Umrüstung auf LED-Beleuchtung soll dieser Anteil in den kommenden sieben Jahren halbiert werden. Aber auch der CO2-Ausstoß soll bis ins Jahr 2027 um 50 Prozent reduziert werden. Dies entspricht umgerechnet einer Ersparnis von 1.533.000 Pkw-Kilometern pro Jahr. Die schon im Juni 2019 auf einer Brutto-Dachfläche von ca. 9.500 m² in Betrieb genommene Photovoltaikanlage hat bereits rund 850 Tonnen CO2 eingespart. Weitere Schwerpunkte für die kommenden Jahre sind die Installation einer neuen Niedertemperaturheizanlage (Wärmepumpe), neuer Lüftungs- und Kälteanlagen für ein gesundes Raumklima und modernster Gebäudeleittechnik, die ausfallsicher einen ökologisch nachhaltigen und am Mitarbeiter orientierten Betrieb unterstützt.

Mehrwert durch Mehrweg

Verpackungen dienen nicht nur dem Schutz und der Aufbewahrung von Produkten. Auch auf dem Weg vom Hersteller ins dm Verteilzentrum und anschließend in die dm Filialen wird Umverpackung benötigt. Um Verpackungsmüll bestmöglich zu vermeiden, setzt sich dm seit 2018 in einem Pilotprojekt der Prozessoptimierungs-Organisation GS1 Germany dafür ein, ein unternehmensübergreifendes, standardisiertes Mehrweg-Transportsystem zu entwickeln und so zur Reduktion von Sekundärverpackungsvolumina beitragen. In Österreich ist dm das Pilothandelsunternehmen.

Auch mit der österreichischen Post, dem Versandpartner im dm Online Shop, ist man sich in Fragen der Nachhaltigkeit grün: dm beteiligt sich an dem Projekt Greenpack, dem ersten großen Testlauf mit Mehrwegversandtaschen in Österreich. Vom 1. Februar bis zum 31. Juli 2022 bekommen Händler die Möglichkeit, die umweltfreundliche Verpackungslösung im eigenen Webshop zu testen und die Kundenzufriedenheit nach Ablauf der Testphase zu erheben. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die FH Oberösterreich, sie wird die ökologischen und ökonomischen Effekte im Nachgang bewerten.

Pilotprojekt: dm sammelt leere Kunststoffverpackungen

Pro Jahr fallen in Österreich unglaubliche eine Million Tonnen an Kunststoffabfällen an, ein Drittel davon sind Kunststoffverpackungen. Nur 25 Prozent werden aktuell wiederverwertet. Denn allzu oft finden sich Kunststoffe im Restmüll und auch was ordnungsgemäß in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack entsorgt wird, landet zu einem großen Teil in der Verbrennung.

Wenn erdölbasierte Stoffe in Form von CO2 in der Atmosphäre „entsorgt“ werden, hat das aber nicht nur negative Folgen für das Klima, sondern führt auch dazu, dass für Kunststoffverpackungen immer wieder neues Plastik aus fossilen Rohstoffen benötigt wird. Bei der Erhöhung des Anteils an Recyclingmaterial in den Verpackungen der dm Marken stößt dm allerdings bereits an Grenzen, weil zu wenig Alt-Kunststoff am Markt verfügbar ist. In einem groß angelegten Pilotprojekt wird daher getestet, wie weit Kunden bereit sind, die in Umlauf gebrachten Produktverpackungen wieder bei dm abzugeben, damit sie dem Kreislaufprozess zugeführt werden können. Das Projekt wird auch bei dm in Deutschland umgesetzt und soll auf weitere Länder der dm Unternehmensgruppe ausgerollt werden – in Österreich sind alle dm Filialen mit einbezogen.

Jede dritte Filiale mit Nachfüllstation

Nachfüllen statt wegwerfen – unter diesem Motto ging im Herbst 2018 die erste Nachfüllstation bei dm in Betrieb. Seither sind die umweltfreundlichen Bio-Geschirr- und Bio-Waschmittel der Vorarlberger Marke Planet Pure in praktischen Mehrweg-Gebinden und zum Nachfüllen erhältlich. Die Inhaltsstoffe stammen zu 100 Prozent aus pflanzlichen Rohstoffen und sind biologisch abbaubar. Durch die Wiederverwendung der Leergebinde werden pro Nachfüllvorgang bis zu 70 Prozent Plastikmüll eingespart. Bis Ende 2021 werden 88 neue Filialen mit einer Nachfüllstation ausgestattet, auch die bestehenden Standorte erhalten ein neues Design und modernisierte Technologie. Damit wird bald jede dritte dm Filiale, insgesamt 126 österreichweit, über eine Nachfüllstation verfügen. Zudem wird das Konzept auch in allen anderen dm Ländern ausgerollt.

dm Marken begeistern für nachhaltige Produktalternativen

Über das gesamte Sortiment hinweg sind nachhaltigere Produktalternativen stärker gefragt denn je. Sowohl in den dm Filialen als auch in der eigens geschaffenen Themenwelt ‚Nachhaltig Leben‘ im dm Online Shop konnten die dm Marken die Kunden dieses Jahr mit innovativen Neuigkeiten begeistern:

dm entwickelt mit Pro Climate erstmals umweltneutrale Produkte

Unter Begleitung der TU Berlin hat dm drogerie markt einen ganzheitlichen, wissenschaftlich fundierten und derzeit einzigartigen Ansatz entwickelt, um Produkte nicht nur klimaneutral, sondern umweltneutral[1] zu stellen. Anders als bei klimaneutralen Produkten, die ausschließlich CO2-Emissionen ausgleichen, betrachtet dm die Auswirkungen in fünf Umweltkategorien (Klimawandel, Eutrophierung, Versauerung, Sommersmog und Ozonabbau), die während des gesamten Lebenswegs eines Produkts von der Rohstoffgewinnung, Material- und Produktherstellung über die Transporte bis zur Entsorgung entstehen.

Die Umweltauswirkungen werden in der Produktentwicklung durch Optimierungen hinsichtlich der Herstellprozesse, Inhaltsstoffe oder Verpackungen so weit wie möglich reduziert. Die Produkte werden dadurch mit einer möglichst guten Ökobilanz hergestellt. Verbleibende, nicht vermeidbare Umweltauswirkungen werden durch Renaturierungsprojekte kompensiert. Mit Pro Climate gibt es in den Sortimentsbereichen Toilettenpapier, Damenhygiene, Sonnenkosmetik, Mund- und Zahnpflege, Shampoo und Duschgel, Körper- und Gesichtspflege sowie Spül- und Waschmittel insgesamt 14 umweltneutrale Produktalternativen der dm Marken alverde NATURKOSMETIK, Denkmit, Dontodent, Jessa, SUNDANCE und Sanft&Sicher.

dm Marken als „GREEN BRANDS“ ausgezeichnet

alverde NATURKOSMETIK und dmBio erhielten zum wiederholten Mal das Gütesiegel von GREEN BRANDS Austria. Beide dm Eigenmarken unterstreichen damit die Vorreiterrolle von dm in Sachen Nachhaltigkeit und erfüllen das Kundenbedürfnis nach ökologischeren Produktalternativen. Erst wenige Monate im Regal, erhielt auch die umweltneutrale[2] Produktlinie Pro Climate das Gütesiegel „GREEN BRANDS Austria“. Die Vergabe des „GREEN BRAND“ Gütesiegels erfolgt durch eine unabhängige internationale Jury in Kooperation mit Markt- und Meinungsinstituten sowie unabhängigen Institutionen im Bereich Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz.

Neue dm Marken Legstra und Ivorell setzen nachhaltige Impulse

dm erweitert mit dem Launch der neuen dm Marke Ivorell ab sofort sein Eigenmarken-Sortiment um seine erste eigene Getränkemarke. Damit erschließt dm einen von den Kundinnen und Kunden stark nachgefragten Warenbereich. Vorerst sind Mineralwässer in den Filialen gelistet, weitere Produkte wie Bio-Sirupe, ein CO2-Tauschzylinder, ein passender Wassersprudler sowie Tritanflaschen folgen nach bzw. werden exklusiv auf dm.at erhältlich sein.

Mit der neuen dm Marke Legstra führt dm drogerie markt außerdem ab sofort Socken, Kniestrümpfe und Strumpfhosen aus Cellulosefasern und Recycling-Garnen. Die umweltfreundliche Produktlinie Legstra ist in fast 320 dm Filialen mit dem Schwerpunktsortiment Beinbekleidung erhältlich.

Tragetaschen: Holzfaser löst Baumwolle ab

Verantwortung tragen lässt sich ab Frühjahr 2022 auch in Holzfasertaschen aus nachhaltigen LENZING™ ECOVERO™ Fasern[3], sie lösen die bunten Bio-Baumwollbeutel ab. Die wiederverwendbaren Shoppingbegleiter aus der innovativen Holzfaser stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Das bedeutet, dem Wald wird nur so viel Holz entnommen, wie auch wieder nachwachsen kann. Die regionale Faser punktet im Vergleich zu Baumwolle mit bis zu 60 Prozent geringerem Wasserverbrauch und wird zudem zur Hälfte in Österreich und zur Hälfte in den europäischen Nachbarländern gewonnen. 70 bis 75 Prozent des Holzes können so umweltfreundlich per Bahn ins Werk transportiert werden. Einen Vorgeschmack konnten sich Kunden bereits Anfang des Jahres holen: In den dm Filialen wurde eine 45 Jahre dm Jubiläumstasche aus Holzfaser verkauft. Ein Euro des Verkaufserlöses floss an Projekte der {miteinander}-Initiative „45 Jahre, 45 x Gutes tun“.

Soziales Engagement

45 Jahre, 45 x Gutes tun

Mit dem Ziel, Barrieren abzubauen und Menschen zusammenzubringen, hat dm drogerie markt anlässlich seines 45. Geburtstags eine besondere Initiative realisiert: Durch den Einsatz der dm Mitarbeiter, die Einbindung der Kunden und mit Spenden durch das Unternehmen wurden zwischen April und Oktober 45 soziale Projekte in ganz Österreich unterstützt und umgesetzt. Die insgesamt 500.000 Euro kamen nicht nur zahlreichen Kindern und Jugendlichen in Lerncafés zugute, sondern auch Frauenhäusern, Integrationsstellen, Obdachlosenverbänden und Seniorenheimen.

Aufstockung der dm babybeihilfe aufgrund der Pandemie

Gemeinsam mit der Caritas und der aktion leben greift dm drogerie markt im Rahmen der dm babybeihilfe seit zwölf Jahren Alleinerziehenden und armutsgefährdeten Familien in Österreich mit Windelgutscheinen unter die Arme. Die Corona-Auswirkungen haben heuer viele Menschen in finanzielle Bedrängnis gebracht, die Nachfrage nach den Windelgutscheinen ist besonders groß. dm stockte die Unterstützung für das Jahr 2021 deshalb von einer Million auf rund 1,5 Millionen Stück Babywindeln auf.

Festessen für obdachlose Menschen

Im Dezember 2020 startete dm drogerie markt die Initiative „Festessen“ für 1.000 obdachlose Menschen. In insgesamt 25 Wärmestuben und Notschlafstellen wurde ein Drei-Gänge-Menü aus hochwertigen biologischen Lebensmitteln gekocht und die festliche Deko wurde von dm zur Verfügung gestellt. Die Lebensmittel stammten aus dem dmBio Sortiment sowie von Bio-Landwirten des Verbands BIO AUSTRIA. Kundinnen und Kunden unterstützten die Aktion durch Spenden in den dm Filialen. Aufgrund des großen Erfolges werden die „Festessen“ auch heuer wieder in den Wochen vor Weihnachten stattfinden.

dm spendet 5 Prozent des Tagesumsatzes

Beim „Giving Friday“ – die Antwort von dm auf die Rabattschlachten am „Black Friday“ – werden fünf Prozent des Tagesumsatzes aus allen österreichischen Filialen und dem Online Shop dm.at für den guten Zweck gespendet. Während mit der Spendensumme von 145.000 Euro im vergangenen Jahr Projekte für mehr Miteinander in ganz Österreich unterstützt wurden, sollen im neuen Geschäftsjahr ökologische Projekte im Vordergrund stehen.

15 Beatmungsgeräte für sechs Nachbarländer

Während in Österreich angesichts steigender COVID-Infektionszahlen das Personal der Intensivstationen an seine Grenzen stieß, führte in den dm Partnerländern auch fehlende technische Ausstattung zu Engpässen. Angesichts der teilweise dramatischen Entwicklung der Infektionszahlen und der Versorgungssituationen spendete dm insgesamt 15 Beatmungsgeräte in einem Gesamtwert von 300.000 Euro an Kliniken in Rumänien, Bulgarien, Nordmazedonien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Italien. Die Bedarfseinschätzung erfolgte vor Ort durch die dm Organisationen in den jeweiligen Ländern. Die Auswahl der einzelnen Spitäler wurde gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden getroffen.

dm Wirtschaftsgemeinschaft

Während der anhaltenden Corona-Krise beweist dm drogerie markt seinen 6.891 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (+ 0,3 Prozent) Stabilität und Sicherheit am Arbeitsmarkt. Auch die derzeit 687 Lehrlinge können sich trotz Krisenzeiten auf eine optimale Ausbildung verlassen. Das beginnt bei der individuellen Begleitung durch die Ausbilder, geht über innovative Lernformate und reicht bis zum Smartphone, das jeder Lehrling bei dm bekommt, um sowohl am Arbeitsplatz als auch zu Hause auf die vielfältigen digitalen Lerninhalte zugreifen zu können. Durch den Fokus auf die Kommunikation, wie den Austausch zwischen Ausbilder sowie Qualitätstrainer und den Lehrlingen, und die verstärkte Nutzung digitaler Möglichkeiten kann die Ausbildung auf hohem Niveau gehalten werden, auch wenn zeitweise keine Präsenzveranstaltungen möglich oder die Studios geschlossen sind.

Gesundheitsförderung hat hohen Stellenwert

Nicht erst seit der Pandemie ist die geistige und körperliche Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen des Unternehmens. Das vielfältige Angebot für Mitarbeiter wurde in diesem Jahr erneut ausgezeichnet. Damit ist dm nun schon seit 2015 Träger des Gütesiegels für betriebliche Gesundheitsförderung.

Innovative Arbeitswelten: Offene Räume – flexibles Arbeiten

Nur wenige Meter neben dem derzeitigen Headquarter in Wals-Himmelreich entsteht bis Herbst 2022 die neue Zentrale für die Ländergruppe dm in Österreich und Verbundenen Ländern – ein nachhaltiges Arbeitsumfeld und modernes Weiterbildungszentrum für alle dm Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In die Detailplanung eingeflossen sind nicht nur die Ergebnisse einer internen Mitarbeiterbefragung und die Erfahrungen, die dm während der Coronakrise gesammelt hat, sondern auch längerfristige Trends in der Zusammenarbeit. Moderne Projekt-Kollaboration, Telearbeit, länderübergreifende Arbeitsgruppen – viele neue Anforderungen an räumliche und technische Ausstattungen werden bei der Planung der neuen Zentrale berücksichtigt. Mit einem nachhaltigen Open-Space-Konzept und modernster technischer Ausstattung, die den unterschiedlichen Arbeitsanforderungen gerecht wird, schafft dm in der neuen Zentrale größtmögliche Flexibilität und zusätzlichen Platz für Einzelarbeiten, Video-Konferenzen und kreative Begegnungen.

Preisregen für die dm Arbeitgebermarke

Im vergangenen Geschäftsjahr wurde dm mit seiner Arbeitgebermarke gleich mehrfach mit Preisen bedacht: „Arbeit anders leben“ lautet das Motto der neuen dm Arbeitgeberpositionierung. Für das kreative Gesamtkonzept, bestehend aus einer internationalen Karriereseite, modernen Stellenanzeigen und innovativen Werbemitteln für die interne und externe Kommunikation, wurde dm beim diesjährigen HR Award mit Gold ausgezeichnet. Die neue Lehrlingskampagne „Traust du dir zu“ konnte sich im Sommer im Rahmen des Lehrlingsmarketing Awards 2021 ebenfalls als Sieger durchsetzen. dm punktete hier mit einem stimmigen Gesamtkonzept und kreativen Online-Maßnahmen. Und auch das monatliche Mitarbeitermagazin durchblick wurde im September vom PRVA bei der Verleihung der Silbernen Feder mit dem ersten Platz in der Kategorie Print bedacht. Seit über 25 Jahren freuen sich aktuell 6.891 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei dm drogerie markt Österreich monatlich auf das per Post nach Hause zugestellte Mitarbeitermagazin.



[1] Kompensation von CO₂-Emissionen, Eutrophierung, Versauerung, Sommersmog & Ozonabbau.

[2] Kompensation von CO₂-Emissionen, Eutrophierung, Versauerung, Sommersmog & Ozonabbau.

[3] beides Marken der Lenzing AG


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Rückfragen & Kontakt:

dm drogerie markt GmbH
Mag. Stefan Ornig
Pressesprecher dm drogerie markt Österreich, movea marketing GmbH & Co KG
Tel.: 0662/64 35 79-13
presse@dm.at

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