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ÖH: Covid-Regelungen müssen Präsenzbetrieb an Hochschulen sichern

Velić: “Studierende dürfen trotz steigender Infektionszahlen nicht erneut durch die Finger schauen!”

Wien (OTS) - Aufgrund der rapide steigenden Infektionszahlen überlegt ein Großteil der Hochschulen, ihre Covid-Regelungen zu verschärfen, einige kündigten bereits 2G oder 2,5G an. Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) setzt sich klar dafür ein, dass die Hochschulen weiterhin geöffnet bleiben und die Regelungen so angepasst werden, dass ein sicherer Betrieb möglich ist. “Studierende dürfen trotz steigender Infektionszahlen nicht erneut durch die Finger schauen! Die letzten 3 Semester waren für uns schwierig genug.”, betont Sara Velić vom Vorsitzteam der ÖH und ergänzt: “Planungssicherheit ist für Studierende alles - daher braucht es nicht nur wirksame Covid-Regelungen, sondern auch ein hybrides Lehrangebot!”

Keya Baier vom Vorsitzteam bemängelt, dass Studierende von der Regierung weiterhin nicht klar in den Fokus gerückt werden. “Es benötigt ein umfassendes Maßnahmenpaket mit österreichweit einheitlichen Regelungen, um die Hochschulen offen zu halten. Bildung ist ein Menschenrecht, das nicht zugunsten von Wirtschaft oder Wintertourismus hintangestellt werden darf!”, so Baier. Studierende hätten mit der hohen Durchimpfungsrate von über 80 % bereits einen großen Teil geleistet - nun läge es an den Hochschulen, diese im Gegenzug durch geeignete Maßnahmen offen zu halten und sich dabei unbedingt mit den lokalen Hochschüler_innenschaften abzustimmen.

Mit einer Impfquote von 82 % (Stand Ende September) nehmen Studierende eine Vorreiter_innenrolle in unserer Gesellschaft ein. Doch auch in dieser Gesellschaftsgruppe gibt es Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. “In jedem Fall muss es an allen Hochschulen Lösungen für Studierende, die sich nicht impfen lassen können, geben - diese dürfen auf keinen Fall vom Studium ausgeschlossen werden!”, fordert Naima Gobara vom Vorsitzteam und ergänzt: “Wichtig ist der ÖH auch, dass Übergangsregelungen für Personen, die erst eine Teilimpfung oder einen in Österreich nicht anerkannten Impfstoff erhalten haben, geschaffen werden.” Dies solle einen weiteren Anreiz für Studierende schaffen, sich impfen zu lassen.

Rückfragen & Kontakt:

ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft
Tanja Steger
Pressesprecherin
+43 676 88852211
tanja.steger@oeh.ac.at
www.oeh.ac.at

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