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Novemberpogrome – SPÖ mahnt zu Wachsamkeit im Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus

„Niemals vergessen ist unser bleibender Auftrag“ – SPÖ gedenkt der Opfer der Novemberpogrome vor 83 Jahren

Wien (OTS/SK) - Mit den Novemberpogromen begann vor 83 Jahren die systematische Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung. SPÖ-Bundesparteivorsitzende, Klubobfrau Dr.in Pamela Rendi-Wagner und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch gedenken heute, Dienstag, der Opfer der abscheulichen NS-Verbrechen und mahnen angesichts steigender rechtsextremer, antisemitischer und rassistischer Übergriffe zu „Wachsamkeit im Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus“. Der 9. November 1938 markiert „den traurigen Auftakt zur Shoah“, erinnert Rendi-Wagner und betont, „dass sich derartige Verbrechen gegen Mitbürgerinnen und Mitbürger niemals wiederholen dürfen“. Die unfassbaren Ereignisse vom November 1938 und die Gräuel des nationalsozialistischen Terrorregimes in den folgenden Jahren „müssen uns Erinnerung und Mahnung sein, zu jeder Zeit entschieden gegen Hass und Hetze, Ausgrenzung und Anfeindungen aufzutreten und mit aller Kraft für eine gerechte, friedliche und solidarische Gesellschaft zu kämpfen“, so Rendi-Wagner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: „Niemals wieder, niemals vergessen – das ist unser bleibender Auftrag!“ ****

Im November 1938 wurden tausende Jüdinnen und Juden eingesperrt, deportiert und ermordet, Synagogen, Versammlungsorte, Lokale und Wohnungen wurden zerstört und hunderttausende Menschen mussten flüchten. „Wir müssen aus der Geschichte lernen und die richtigen Konsequenzen ziehen“, sagt Rendi-Wagner, die die Wichtigkeit einer „lebendigen Gedenkkultur“ unterstreicht. Klar sei jedenfalls, dass das menschenverachtende NS-Regime nicht in großen, sondern vielen kleinen Schritten gekommen ist: „Wir müssen unsere freie, demokratische Gesellschaft jeden Tag aufs Neue verteidigen“, so Rendi-Wagner, die betont: „Menschlichkeit ist unsere Pflicht!“

Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch ist „die Zunahme antisemitischer, rassistischer und rechtsextremer Agitation und Übergriffe gerade auch in Folge der Corona-Pandemie in höchstem Maß besorgniserregend“. Für Deutsch ist klar: „Wir müssen den Anfängen wehren und Rechtsextremismus und Antisemitismus mutig und konsequent entgegentreten.“ Die türkis-grüne Bundesregierung sieht Deutsch gefordert, den im Parlament beschlossenen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus rasch unter Einbeziehung von Wissenschafter*innen und Expert*innen auszuarbeiten und umzusetzen. „Rechtsextremismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben!“, so Deutsch. (Schluss) ls/bj

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