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NEOS: Die Geimpften dürfen nicht die Dummen sein

Meinl-Reisinger: „Durch Zögern und Zaudern bekämpft man keine Pandemie – die Regierung ist im Krisenmanagement gescheitert.“

Wien (OTS) - Besorgt reagiert NEOS-Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger auf die aktuell massiv steigenden Infektionszahlen und die damit einhergehende Entwicklung in den Spitälern. „Die Regierung zögert und zaudert seit Monaten. Die aktuelle Entwicklung macht es deutlich: Die türkis-grüne Regierung hat im Pandemie-Management völlig versagt“, kritisiert Beate Meinl-Reisinger. „So viele Menschen engagieren sich seit Monaten, tragen alle Maßnahmen mit, lassen sich impfen. Es ist sehr bitter, dass jetzt wieder Maßnahmen notwendig sind, nur weil es die Regierung nicht geschafft hat, ausreichend Menschen zur Impfung zu bewegen, um die notwendige Impfquote zu erreichen. Das ist eine echte Katastrophe – und die Verantwortung dafür liegt auch bei allen jenen, die gegen das Impfen agitieren und mit Fake News Menschen verunsichern. Aber: Die Geimpften dürfen nicht die Dummen sein“, macht Meinl-Reisinger deutlich.

Völlig klar ist aber für Meinl-Reisinger, dass die Schulen und Kindergärten in jedem Fall offen bleiben müssen: „Unsere Kinder dürfen nicht erneut die Leidtragenden sein. Das Pandemie-Management darf nicht schon wieder auf dem Rücken der Kinder betrieben werden.“ Insgesamt warnt die NEOS-Klubobfrau vor einer zunehmenden Verunsicherung der Menschen vor einem neuerlichen Lockdown. Vor allem für viele Unternehmer_innen wäre dieser eine wirtschaftliche Katastrophe. „Viele pochen – völlig zu Recht – auf ihre individuelle Freiheit bei der Entscheidung. Freiheit kommt aber auch immer mit der Verantwortung, für die Konsequenzen des eigenen Handelns einzustehen.“

Seit Monaten liegen NEOS-Vorschläge, was getan werden müsse, um noch mehr Menschen zum Impfen zu bewegen, auf dem Tisch. Zentral ist dabei, dass positive Anreize gesetzt werden, so Meinl-Reisinger. Eine breit angelegte Impflotterie sei dabei ebenso eine Möglichkeit, wie das Verschicken von Impfterminen an bisher noch Ungeimpfte. Dass das nicht umsetzbar sein soll, kann sich Beate Meinl-Reisinger nicht vorstellen: „Unsere Bürokratie schafft es, jedem männlichen Jugendlichen einen Brief mit einem Stellungstermin zu schicken. Warum soll das für Ungeimpfte mit einem Impftermin nicht möglich sein?“

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