Zum Inhalt springen

FPÖ – Hauser: Bayern soll nicht Tirol drohen, sondern endlich die Zulaufstrecken bauen!

Eine Entlastung der Gemeinden vom Transitverkehr kann nur in Kooperation mit den Nachbarländern auf einen erfolgreichen Weg gebracht werden

Wien (OTS) - „Bayern soll nicht Tirol drohen, sondern soll endlich die Zulaufstrecken, die für die Kapazitätsauslastung gebraucht werden, beginnen zu bauen – sonst werden sie damit nicht einmal 2050 fertig.“ Mit diesen Worten kommentierte heute der Tiroler FPÖ-Nationalratsabgeordnete Mag. Gerald Hauser die Aufforderung von Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer an die EU, eine Klage gegen Österreich einzureichen.

„Der Transit durch Tirol erreicht schon jetzt erschreckende Ausmaße und die Tendenz ist weiterhin stark steigend. Obwohl der Güterverkehr schon zwischen den Jahren 2013 und 2018 um 25 Prozent zugenommen hat, haben die Grünen nichts dagegen unternommen, um diese prekäre Situation zu entspannen. Gerade, was den Bereich der Zulaufstrecken betrifft, muss die grüne Verkehrsministerin endlich in Gespräche mit Berlin und München treten. Wie lange will sie noch tatenlos zusehen? Eine Entlastung der Gemeinden vom Transitverkehr kann nur in Kooperation mit den Nachbarländern auf einen erfolgreichen Weg gebracht werden“, betonte Hauser.

„Es muss daher auch der Bau des Brenner Basistunnels vorangetrieben werden, denn er ist eine sehr wichtige Antwort auf die Lkw-Verkehrslawine. Grundsätzlich sollte aber auch nach dem Motto ‚Mehr lokal als global‘ vorgegangen werden, das wäre ein sehr sinnvoller Beitrag zum Schutz der lärmgeplagten Menschen sowie der Umwelt und des Klimas – das sollte sich die grüne Verkehrsministerin einmal in ihr politisches Stammbuch schreiben“, forderte Hauser.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003