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FPÖ – Krauss: Kommt jetzt das totale Test-Chaos?

3G am Arbeitsplatz ist nicht durchführbar und muss wieder eingestellt werden

Wien (OTS) - Mit der nun gültigen Verordnung, dass jeder Mitarbeiter in einem Büro einen 3G-Nachweis erbringen muss, um seiner Arbeit nachgehen zu dürfen, kommt es in Apotheken, bei Ärzten sowie Teststraßen zu einem massiven Zustrom an Personen, die nun täglich ein gültiges Testzertifikat brauchen. Das scheint auch die Labors zu überfordern. „Bereits mehrfach haben sich verzweifelte Bürger an uns gewandt, die ihr Testergebnis nicht rechtzeitig erhalten haben, da entweder QR-Codes falsch waren oder der Name plötzlich nicht mehr mit der Sozialversicherungsnummer übereingestimmt hätte“, erzählt der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Maximilian Krauss. Verzweifelte Apotheker versuchen zu helfen, aus den Labors hört man, dass die Kapazitäten der Systeme am Anschlag seien. „Am Ende ist es für die Getesteten auch vollkommen egal, wo der Fehler liegt und wie er zustande kommt, Fakt bleibt, sie bekommen das gültige Testergebnis nicht rechtzeitig, um pünktlich in der Arbeit erscheinen zu können “, macht Krauss auf ein Problem des massiven Testanstiegs aufmerksam. Für Betriebe und Mitarbeiter ist dieser Zustand ein Problem, denn entweder wird der Arbeitsplatz quasi illegal aufgesucht und man riskiert bei einer Kontrolle eine empfindliche Strafe, oder die Arbeit bleibt einfach liegen.

„3G am Arbeitsplatz ist einfach nicht praktikabel und durchführbar. Gesundheitsminister Mückstein will so die Impfpflicht durch die Hintertür einführen – das ist schlicht abzulehnen! Bürgermeister Ludwig ist nun gefordert, diese Maßnahme auf Landesebene sofort zu beenden bzw. die Bundesregierung von der Undurchführbarkeit zu überzeugen“, fordert Krauss.

Auch müsse man endlich mit der leidigen Testerei an Schulen Schluss machen. „Jede Schule hat andere Vorgaben. Heute am ersten Schultag nach den Herbstferien, müssen Eltern schauen, wie und wo sie ihre Kinder zeitgerecht testen lassen können – ein weiterer Mehraufwand, der mittlerweile nicht mehr zumutbar sei, ist Krauss überzeugt.

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