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Bundesheer setzt zusätzlich Pilatus PC-6 für Waldbrand ein

Bisher mehr als 3,3 Millionen Liter Wasser abgeworfen

Wien (OTS) - Ab heute setzt das Bundesheer bei der Bekämpfung des Waldbrandes zusätzlich auf eines seiner Flächenflugzeuge: die Pilatus PC-6 ausgestattet mit einer Wärmebildkamera (luftgestützte Infrarotsensorik). Sie soll die Einsatzkräfte mit Luftbildern unterstützen. Dabei werden Luftaufnahmen vom Brandgebiet gemacht, um die Glutnester zielgenau feststellen zu können. Mit der PC-6 ist eine stundenlange Beobachtung aus der Luft möglich. Derzeit werden noch immer zahllose Glutnester aufgespürt und von den eingesetzten Kräften gelöscht.

„Der Vorteil beim Einsatz der Pilatus PC-6 ist, dass die Bilder unmittelbar aus der Luft direkt in die Einsatzzentrale übertragen werden können. So ist es den Einsatzkräften möglich, die Glutnester rasch zu erkennen und zielgenau zu löschen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Das Bundesheer steht seit Tagen im Dauereinsatz gegen den Waldbrand im Rax-Gebiet: Insgesamt unterstützen zwei Black Hawks, zwei Augusta Bell 212, eine Alouette 3 sowie auch ab heute die Pilatus PC-6 des Heeres, gemeinsam mit Hubschraubern des Innenministeriums sowie einem Hubschrauber aus der Slowakei (ein ziviler Mi17 Hubschrauber), zwei Löschflugzeugen aus Italien (Fa. Canadair), zwei Hubschraubern der deutschen Bundeswehr (Sikorsky CH53) sowie einem zivilen Hubschrauber (Fa. Knaus), die Einsatzkräfte beim Kampf gegen den Großbrand.

„Die Zusammenarbeit zwischen unserem Bundesheer und den zivilen Einsatzkräften läuft einwandfrei. Unsere Soldatinnen und Soldaten sind gemeinsam mit Feuerwehr, Polizei sowie Fluggeräten aus unseren Nachbarländern stundenlang im Einsatz, um die Glutnester und Flammen zu löschen. Ich wünsche allen Einsatzkräften aber auch den zivilen Helfern weiterhin viel Durchhaltefähigkeit und viel Erfolg bei der weiteren Bekämpfung des Waldbrandes“, ergänzt Tanner.

Bisher konnten die Piloten des Bundesheeres seit Beginn des Einsatzes bereits mehr als 3,3 Millionen Liter Wasser, mit dafür notwendigen 1.941 Landungen, über dem Feuer abwerfen. Insgesamt flogen die Luftstreitkräfte knapp 190 Flugstunden.

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