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Sachslehner/Juraczka ad Inserate: SPÖ betrachtet Wien als Selbstbedienungsladen

„Die Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen“

Wien (OTS) - „Es ist ein Faktum, dass die Stadt Wien seit Jahren die mit Abstand höchsten Werbeausgaben aufweist. Obwohl Wien lediglich 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung beheimatet, entfallen 60 Prozent der Werbeausgaben auf die Bundeshauptstadt“, so die Mediensprecherin der neuen Volkspartei Wien Gemeinderätin Laura Sachslehner in der heutigen Debatte zur Dringlichen Anfrage zum Thema Inserate.

Wenn man diese Fakten in Summe betrachte, sei es geradezu eine Chuzpe und eine unglaubliche Scheinheiligkeit, wenn man sich das Verhalten der Wiener SPÖ vor Augen führe. Denn diese zeige mit dem Finger auf andere, obwohl gerade sie es sind, die in Wien seit Jahren unfassbare Summen für Werbung ausgeben. „Diese betrachtet die Stadt als Selbstbedienungsladen und bereichert sich dabei auf Kosten der Wienerinnen und Wiener“, so Sachslehner.

Und auch heuer sind die Werbeausgaben um ein Vielfaches gestiegen. „Das heißt, dass die Bestrebungen der Neos in diesem Bereich lediglich Alibiaktionen darstellen. Wo ist hier die versprochene Transparenz?“, so die Mediensprecherin in Richtung des pinken Koalitionspartners der Wiener SPÖ. „Bezeichnend in diesem Zusammenhang ist, dass die nunmehrige Bundesparteiobfrau der Neos und frühere Landesparteiobfrau Beate Meinl-Reisinger vor nicht allzu langer Zeit noch von struktureller Korruption gesprochen hat. Und sie haben es nicht einmal geschafft in einem Teilbereich etwas zu verändern“, ergänzt Juraczka.

Aber auch die Grünen dürfe man nicht aus der Verantwortung lassen. „Liebe Grüne, ihr seid selber zwei Regierungsperioden Teil dieses Systems gewesen und ihr habt selber davon profitiert. Warum habt ihr nichts geändert?“, so Sachslehner.

Zusammenfassend sei für Juraczka angesichts der heutigen Debatte und der getätigten Aussagen der anderen Fraktionen ein Zitat von Helmut Qualtinger in diesem Zusammenhang durchaus passend und maßgeblich: „Die Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen“

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