Zum Inhalt springen

Holawatsch: Diskriminierung jeglicher Art hat in Wien keinen Platz

Bei diskriminierenden Plakatwellen muss seitens der Stadt schnell gehandelt werden

Wien (OTS) - „Gerade das aktuelle Negativbeispiel einer Werbekampagne eines großen Konzerns zeigt, dass es in unserer Gesellschaft leider noch immer zu wenig Fingerspitzengefühl und Sensibilität mit den Themen Barrierefreiheit und Behinderung gibt“, so der Sprecher für Menschen mit Behinderung und Gemeinderat der neuen Volkspartei Wien, Erol Holawatsch.

Auch wenn die Kampagne etwas Positives bewirken sollte - das Gegenteil von gut ist "gut gemeint". Zweifellos wurden mit dieser Kampagne über einen Zeitraum von mehreren Tagen diskriminierende Denkmuster genährt. Dass die Plakate nach Bekanntwerden der Kritik nicht sofort entfernt wurden, ist fragwürdig. „Liegt es daran, dass in den Verträgen mit der Stadt Wien nicht geregelt ist, derartig diskriminierende Werbung zu stoppen? Wien ist zwar nicht für alle Plakatflächen verantwortlich, jedoch aber für jene der Eigenflächen und der stadtnahen Betriebe“, so Holawatsch weiter.

Dass erst auf die Entscheidung des Werberates mit Entfernung der Plakatwelle gewartet werden muss, stößt auf Unverständnis. „Die Stadtregierung ist aufgefordert, in derartigen Causen rasch zu handeln. Diskriminierungen welcher Art auch immer, haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Menschen mit Behinderungen dürfen nie wieder zwecks Aufmerksamkeit als „Werbeschaden“ benutzt werden“, so Holawatsch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Die neue Volkspartei Wien
+43 664 859 57 27
presse@wien.oevp.at
https://neuevolkspartei.wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0005