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Öffentlicher Dienst – Gehaltsverhandlungen haben begonnen

Einigung auf Verhandlungsbasis im Mittelpunkt

Wien (OTS) - Zum Auftakt der Gehaltsverhandlungen hat am 28.10. der für den öffentlichen Dienst zuständige Vizekanzler Werner Kogler die Vorsitzenden der Gewerkschaften zu einem Treffen ins Ministerium geladen. Für die Gewerkschaften sitzen der Vorsitzende der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD), Norbert Schnedl, und der Chef der younion – die Daseinsgewerkschaft, Christian Meidlinger, am Verhandlungstisch. Bei diesem Termin wurde die für die Verhandlungen relevante Inflation in der Höhe von 2,1% für den Zeitraum Oktober 2020 bis September 2021 außer Streit gestellt. Weiters wurde das Wirtschaftswachstum für das Jahr 2021 im Kontext der pandemiebedingten Gesamtsituation erörtert. Es wird ein Wirksamkeitsbeginn der zu verhandelnden Gehaltsansätze mit 1.1. 2022 angestrebt.

Direkt betroffen von den Gehaltsverhandlungen sind 225.000 Personen (Bundesbedienstete und Landeslehrer:innen), indirekt betroffen sind die 308.000 Bediensteten der Länder und Gemeinden. Vergangenes Jahr war es aufgrund der außerordentlichen Krise zu einem besonders raschen Abschluss der Verhandlungen gekommen, damals wurde eine Inflationsabgeltung beschlossen.

Vizekanzler Werner Kogler: „Der öffentliche Dienst hat auch im vergangenen Jahr Durchhaltevermögen, hohe Kompetenz und Einsatz bewiesen. Ohne das Engagement der öffentlich Bediensteten würde unser Staat nicht funktionieren. Gleichzeitig sind die Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst verglichen mit der Privatwirtschaft besonders krisensicher. Ich danke den Vorsitzenden der Gewerkschaften für das erste konstruktive Gespräch und bin zuversichtlich, dass wir zu einem für beide Seiten fairen Abschluss gelangen.“

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
Theresa Vonach, MSc
Pressesprecherin des Vizekanzlers und Bundesministers
+43 664 9633318
theresa.vonach@bmkoes.gv.at
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