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Schwarz: Nahezu 1,3 Milliarden Euro zur Bewältigung der Pandemie allein für Sozial- und Gesundheitsbereich

Impforganisation im niedergelassenen Bereich wird bis Ende Juni 2022 verlängert

Wien (OTS) - Österreich hat zahlreiche Initiativen ergriffen, um die Pandemie zu bewältigen, darunter fallen Maßnahmen im Sozial- und Gesundheitswesen. Insgesamt wurden aus dem Covid-19-Krisenbewältigungsfonds nahezu 1,3 Milliarden Euro zur Bewältigung der Pandemie allein im Sozial- und Gesundheitsbereich ausgegeben. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Gesundheitssprecherin Abg. Gaby Schwarz anlässlich der Sitzung des Gesundheitsausschusses, bei der ein Bericht über die Verwendung von Mitteln des Covid-19-Krisenbewältigungsfonds auf der Tagesordnung steht.

Über 50 Millionen Euro wurden per Ende August 2021 aus dem Covid-19-Krisenbewältigungsfonds für die Bekämpfung von COVID-bedingter Armut ausgegeben. Darin enthalten sind zum Beispiel die Gelder für Lebensmittelversorgung in den "Tafeln" oder Sozialmärkten, Hilfen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit und für medizinische und psychosoziale Basisversorgung, Gewaltprävention bzw. -schutz, weiters für Kinder in Mindestsicherungshaushalten oder zur Vermeidung von Energiearmut. Gesondert verrechnet und daher nicht enthalten sind etwa die Mittel für erhöhte Notstandshilfe beim AMS oder zusätzliche Kinderbeihilfe-Zahlungen des FLAF.

Etwa 1,25 Milliarden Euro gingen in den Gesundheitsbereich. Rund 537 Millionen Euro davon wurden für Test-Screenings, Verdienstentgang oder für den Grünen Pass aufgewendet; 151,6 Millionen Euro gab es beispielsweise für Schutzausrüstung, div. Testungen oder Impfaktionen. Rund 187,6 Millionen wurden für die Gratisabgabe von Selbsttests in Apotheken sowie rund 168 Millionen für Impfstoffe und Impfzubehör bzw. die dazugehörige Logistik verwendet. Weitere Ausgaben betrafen Kostenersätze an Krankenversicherungsträger, Impfstofflieferungen in die Ukraine, nach Bosnien und Herzegowina, in den Libanon und nach Tunesien, sowie für FFP2-Masken für 65+, Pflegeheime und Sozialmärkte.

Mit einem ÖVP-Grünen-Antrag wird zudem die Impforganisation im niedergelassenen Bereich bis Ende Juni 2022 verlängert. "Notwendig ist dies für Drittstiche und für Impfungen von Kindern", erläutert die Gesundheitssprecherin. Die Finanzierung erfolgt über Krankenversicherungsträger, welche den Aufwand ersetzt bekommen. Zudem ist vorgesehen, dass der Dachverband der Sozialversicherungsträger noch ungeimpfte Personen über zwölf Jahre anschreibt, "denn wir brauchen eine höhere Impfquote. Wir brauchen mehr Sicherheit für die Menschen und damit auch für die Wirtschaft und den Standort Österreich", so Schwarz abschließend. (Schluss)

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