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SPÖ-Herr: „Regierung vertröstet erneut einkommensschwache Haushalte beim Heizen“

Förderung für einkommensschwache Haushalte wird seit mehr als einem Jahr zurückgehalten

Wien (OTS/SK) - Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Umweltministerin Gewessler zur „Sauber-Heizen-Kampagne“, macht SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr darauf aufmerksam, dass einkommensschwache Haushalte beim Heizungstausch von Seiten der Regierung nach wie vor hingehalten werden: „Vor mehr als einem Jahr hat die Bundesregierung 100 Millionen Euro für den Heizungstausch für einkommensschwache Haushalte versprochen. Seither haben zig Pressekonferenzen zum Thema stattgefunden, es ist aber noch kein einziger Cent dieser Förderung geflossen“, sagt Herr am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Nun vertröstet die Regierung erneut die einkommensschwachen Haushalte und kündigt an, dass die Förderung erst ab 2022 kommt und über die Bundesländer abgewickelt werden soll, doch nach wie vor ist noch nicht genau definiert, wer für diese Forderung anspruchsberechtigt ist. Die SPÖ-Umweltsprecherin fordert, dass auf die großen Ankündigungen endlich auch konkrete Taten folgen müssen. Sie hält fest: „Durch Pressekonferenzen und sechs Millionen Euro teure Kampagnen alleine werden keine Wohnungen warm und keine Heizungssysteme getauscht!“ Gerade einkommensschwache Haushalte können sich einen Heizungstausch nur schwer leisten und sind auf diese Förderungen dringend angewiesen, erklärt Herr: „Die Gelder müssen endlich fließen!“

Herr macht in dem Zusammenhang auch auf die explodierenden Heizkosten aufmerksam und fordert einen 300-Euro-Winterzuschuss des Bundes für niedrige Haushaltseinkommen als Teuerungsausgleich, da die steigenden Heizkosten eine enorme Zusatzbelastung für viele Haushalte darstellt. „Darauf vergisst die Regierung völlig“, kritisiert Herr und unterstreicht abschließend: „Steigende Energiekosten treffen einkommensschwache Haushalte besonders stark und die Politik hat die Aufgabe hier gegenzusteuern. Deswegen soll die Regierung nicht nur von sozialer Gerechtigkeit reden, sondern endlich ins Handeln kommen und es allen Haushalten ermöglichen auf eine klimafreundliche Heizung umzusteigen und die aktuelle Belastung bei den Heizkosten abfedern“, schloss Herr. (Schluss) PP/ls

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