„Corona – der Europa-Vergleich“: „WELTjournal“ mit einer Bilanz nach 22 Monaten Pandemie

Am 27. Oktober ab 22.30 Uhr in ORF 2; danach: „WELTjournal +: Erfolgsgeschichte Impfstoff – der Kampf gegen Infektionskrankheiten“

Wien (OTS) - In der Europäischen Union herrschen punkto Corona und Zugang zu Impfungen in etwa gleiche Bedingungen, die Ergebnisse sind jedoch völlig unterschiedlich. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – zieht nach 22 Monaten Pandemie Bilanz und zeigt am Mittwoch, dem 27. Oktober 2021, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Corona – der Europa-Vergleich“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Erfolgsgeschichte Impfstoff – der Kampf gegen Infektionskrankheiten“.

WELTjournal: „Corona – der Europa-Vergleich“

Portugal, das zu Beginn der Pandemie besonders schwer betroffen war, ist mit 80 Prozent Vollimmunisierten, also Doppelt-Geimpften, nicht nur Europa-Meister, sondern sogar Impf-Vize-Weltmeister. Bereits Anfang Oktober wurden dort die meisten Corona-Beschränkungen aufgehoben. Bulgarien ist mit 20 Prozent Doppelt-Geimpften EU-Schlusslicht. Schweden mit 66 Prozent und Italien mit 70 Prozent Doppelt-Geimpften liegen über dem EU-Schnitt und besser als Österreich mit 62 Prozent, verfolgen aber höchst unterschiedliche Wege bei den Corona-Maßnahmen: Italien gilt als das Land mit den strengsten 3-G-Regeln in Europa, Schweden ist von Anfang an einen Sonderweg ganz ohne Lockdowns gegangen – und hat überraschend die niedrigste Übersterblichkeit der vier Länder. Eine Bilanz nach 22 Monaten Pandemie von Portugal-Korrespondent Josef Manola, Italien-Korrespondentin Cornelia Vospernik, Korrespondent Ernst Gelegs aus Bulgarien und „WELTjournal“-Reporterin Burgit Bock aus Schweden.

WELTjournal +: „Erfolgsgeschichte Impfstoff – der Kampf gegen Infektionskrankheiten“

EU-weit ist die Corona-Impfung flächendeckend verfügbar, doch fast in allen Ländern gibt es Skeptiker/innen, die sich nicht impfen lassen wollen. Ganz anders sind die Erfahrungen mit einer Impfung, auf die Menschen in aller Welt lange sehnsüchtig gewartet haben und die seit ihrer Zulassung in den 1960er Jahren milliardenfach verimpft wurde. „WELTjournal +“ zeigt die historische Erfolgsgeschichte der Polio-Impfung, die eine der schwersten Infektionskrankheiten weltweit nahezu vollständig ausgerottet hat. Polio, besser bekannt als Kinderlähmung, hat Jahr für Jahr im Sommer rund um den Globus Epidemien ausgelöst. In den 1950er Jahren sind auch in Europa und den USA noch Zigtausende Kinder an Polio erkrankt und erlitten bleibende Lähmungen oder starben – bis es dem amerikanischen Wissenschafter Jonas Salk und seinem Forscherteam gelang, einen wirksamen Impfstoff zu entwickeln. Der Weg dorthin war schwierig und riskant, mit enormen persönlichen Opfern und Anstrengungen verbunden, getragen von einer beispiellosen öffentlichen Kampagne verzweifelter Eltern, die jeden Sommer wieder um das Leben und die Gesundheit ihrer Kinder bangten.

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