Gastro: Hagleitner sieht Lebensmittel- und Küchenhygiene durch Personalmangel in Gefahr – neuartige Entwicklung will entgegenwirken

Lebensmittelechte Oberflächendesinfektion soll für Betriebe deutlich einfacher werden

Zell am See (OTS) - „In der Gastro fehlen rundherum Beschäftigte: Die Menschen arbeiten am Limit und müssen nebenbei auch noch Oberflächen desinfizieren.“ Kerstin Heine ist Chemikerin beim Hygienespezialisten Hagleitner, sie kennt das Problem: „Aus der Eile heraus ist rasch eine Sprühflasche zur Hand: Zisch, zisch; der Sprühnebel wirkt nicht flächendeckend, sein Desinfektionseffekt bleibt aus. Manchmal bekommt dafür das Hähnchen nebenan im Römertopf etwas vom Desinfektionsmittel ab, Mahlzeit.“ Hagleitner wolle einen Paradigmenwechsel vorantreiben: „Lebensmittelechte Desinfektionstücher lassen sich schnell, gezielt und sicher einsetzen“, sagt Heine. Am Muttersitz in Zell am See ist die Produktion bereits angelaufen, seit 22. Oktober 2021 wird verkauft.

Made in Austria

Hagleitner konfektioniert die Tücher nicht nur, sondern liefert auch die Tränklösung dafür; sie kommt aus dem hauseigenen Werk für Hygiene und Desinfektion. Entsprechend hat die Firma ihre Kapazitäten ausgebaut. Unternehmensinhaber und Geschäftsführer Hans Georg Hagleitner: „Im September sind die Linien angelaufen, Hagleitner kann Tücher für bis zu fünf Millionen Packungen pro Jahr tränken. Denn Lebensmittel werden vielerorts verarbeitet – von der Gastro bis zum Einzelhandel; die Nachfrage fällt beträchtlich aus.“ Auch brauche es keine eigene Schulung, um das Produkt zu nutzen; es sei aus dem Stegreif anwendbar.

Lebensmittelecht

Den Anfang machen zwei Erzeugnisse: hup DES FORTE M und hup DES FORTE XL roll. Laut Hersteller erweisen sich beide als gebrauchsfertig und lebensmittelecht; ein Nachwischen könne ausbleiben, es gebe keinerlei Rückstände. hup DES FORTE M zielt auf mittelgroße, hup DES FORTE XL roll auf ausgedehnte Oberflächen hin ab. Offizieller Verkaufsstart ist jeweils am 22. Oktober 2021.

Über das Unternehmen Hagleitner

Hagleitner gestaltet Hygiene: Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Kosmetik – dazu Spender, Dosiergeräte und Apps. Die Ware entsteht in Österreich, und zwar in Zell am See. Hier hat Hagleitner den Muttersitz; hier wird geforscht, entwickelt und produziert. Jede weitere Niederlassung ist eine Vertriebsstätte. So agiert das Unternehmen an 27 Standorten in zwölf europäischen Ländern, in 63 Ländern weltweit sind Erzeugnisse zudem über Partner verfügbar.

Was Hagleitner bietet, zielt auf Betriebe und öffentliche Institutionen ab; direkt an Privatkunden richtet sich die Marke hagi. An Hagleitner angegliedert ist die Handelsfirma Buls, sie hat sich auf professionelle Gebäudereinigungsartikel spezialisiert.

1.332 Menschen beschäftigt Hagleitner insgesamt; 123,1 Millionen Euro Umsatz hat die Firmengruppe von April 2020 bis März 2021 erreicht, der Exportanteil macht hiervon 44,4 Prozent aus – so die Zahlen aus dem Pandemiejahr.

Fa. milie

Hagleitner Hygiene gibt es seit 1971, dabei ist das Unternehmen fest in Familienhand. Hans Georg Hagleitner hat 1988 die Geschäfte seines Vaters Johann übernommen und lenkt seither den Betrieb. Hans Georgs Töchter Katharina und Stefanie wirken 2021 federführend mit: Katharina leitet den Italienhandel, Stefanie ist für das Produktsortiment sowie für die Konsumentenmarke hagi verantwortlich.

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Hagleitner Hygiene International GmbH
Bernhard Peßenteiner
Pressesprecher
+43 664 8549250
bernhard.pessenteiner@hagleitner.com
www.hagleitner.com

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