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Grüne Wien/Tinhof, Stark: Umbau Belvederegrätzel – Boulevard Argentinierstraße jetzt!

Wien (OTS) - Für eine Umgestaltung des Belvederegrätzels – mit seiner zentralen Hauptader, der Argentinierstraße, setzen sich die Grünen Wieden ein. „Das Belvederegrätzel ist ein dicht verbauter Bereich der Wieden mit wenig Grünflächen, geringer Aufenthaltsqualität und hohem Verkehrsaufkommen im Wohngebiet. Zeit, dass sich das ändert“, so Julia Tinhof, Bezirksvorsteher-Stellvertreterin auf der Wieden und Kilian Stark, Mobilitätssprecher der Grünen Wien.

Die Grünen Wieden haben rund 2.000 Haushalte befragt, was sie sich für ihr Grätzel wünschen – vom Karlsplatz bis zum Wiednergürtel, von der Favoritenstraße bis zur Prinz Eugen Straße konnten die Bewohner:innen ihren Ideenreichtum ohne Einschränkungen einbringen. Viele Ideen und Visionen der Bürger:innen sind in den Vorschlag der Grünen eingeflossen. „Seit 20 Jahren warten die Anrainer:innen auf die Umgestaltung der Argentinierstraße. Die SPÖ-Bezirksvorstehung hält ihre Versprechen nach einer Beteiligung und Umgestaltung nicht ein. Deshalb machen wir jetzt einen neuen Anlauf und zeigen, wie es gehen kann“, betont Tinhof.

„Die SPÖ wird hier ihrer Regierungsverantwortung nicht gerecht. Daher helfen wir mit Knowhow, die Ideen der Anrainer:innen weiter zu konkretisieren. Unser Ziel ist eine Planung für das Grätzel, die die Bedürfnisse der Anrainer:innen ins Zentrum stellt - mit großer Verantwortung für die Herausforderungen der Klimakrise und der sich aufheizenden Stadt“, so Stark.

Boulevard Argentinierstraße mit Allee

Das zentrale Herzstück des Belvederegrätzels ist die Argentinierstraße – die zum „Boulevard Argentinierstraße“ werden soll – mit einer Allee. „Die Antworten den Anrainer:innen sind hier sehr klar: viel mehr Grün, Platz für Menschen und weniger Verkehr sollen die Zukunft der Argentinierstraße sein. Mit dem Prinzip „Zufahrt statt Durchfahrt“ wollen wir den Verkehr beruhigen“, so Tinhof und Stark.

Eine helle, flache Pflasterung und eine durchgängige Baumallee bzw. Grünbeete könnten die Grundlage der Neugestaltung bilden. Einbahnen-Schleifen, Wohnstraßen und Begegnungszonen verhindern den Durchzugsverkehr vom Gürtel bis zum Karlsplatz. Für Bewohner:innen, Gäste und Lieferanten wird das Zufahren vollständig erhalten bleiben. Konsumfreie Sitzgelegenheiten zwischen Grünbeeten und Bäumen fördern die Begegnung der Bevölkerung und deren Wohlbefinden und sollen vor allem in Hitzewellen für Abkühlung sorgen. Für den erhöhten Fahrradverkehr braucht es eine besondere Gestaltung, in anderen Großstädten mit hohem Radverkehranteil wurde hier auf farbliche Markierungen gesetzt.

„Ein Boulevard ist eine Prachtstraße und genau das wünschen sich die Bewohner:innen zurück. Es wurde mehrfach auf den historischen Namen hingewiesen: „Alleegasse“. Dieses Gefühl von begrüntem Stadtbild für die Bewohner:innen und vermehrter Aufenthaltsqualität soll so bald wie möglich zurückkehren“, so Tinhof.

„Klimaschutz und Anpassung an das heißer werdende Stadtklima gehen Hand in Hand. Wir zeigen wie das - anders als etwa beim Markthallenprojekt am Nachmarktparkplatz – in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung funktioniert. Diese ist schon weiter als die SPÖ mit ihren Betonfantasien und wünscht sich, was unsere Stadt so dringend braucht: weniger Verkehr, mehr Grün und lebenswerte Grätzel“, so Tinhof und Stark abschließend.

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