FPÖ – Deimek zu „Künstlicher Intelligenz“: Entwicklung muss gefördert werden, darf aber nie den Menschen ersetzen

Wien (OTS) - „‘Künstliche Intelligenz‘ (KI) muss dem Menschen dienen und ihn dort unterstützen, wo er biologisch an seine Grenzen stößt. So ist ‚Zeit‘ vermutlich die wesentliche Komponente, die uns diese Technologie bringen kann, weil sie die Kompetenz eines viertausendköpfigen Teams ohne Streit generieren könnte. Das wäre jene Zeit, die wir brauchen, um in wichtigen Fragen nicht überhastet und falsch entscheiden zu müssen“, erklärte der freiheitliche Technologiesprecher NAbg. DI Gerhard Deimek im Rahmen der Sendung „Politik am Ring“.

Die Technologie der „Künstlichen Intelligenz“ dürfe sich aber dabei nicht zu einem Arbeitsplatzfresser entwickeln. So müssten neue Felder eröffnet werden, wo sie ergänzend und unterstützend wirken könnten. „Das könnten Themengebiete rund um Pensionsvorsorge, Gesundheit, Pflege, Klimaschutz aber auch Rechtsprechung und Haftungsfragen sein“, erklärte Deimek.

Der FPÖ-Technologiesprecher kritisierte aber auch die Strategie der Bundesregierung in diesem Sektor, denn hier geschehe Vieles nur halbherzig und ohne fixe Mittelzusagen. Deutschland investiere im Vergleich bis 2025 dazu etwa drei Milliarden Euro und rund 100 neue Professuren. Aber auch die Grundlagenforschung, die es braucht, um ein tieferes Verständnis für die Technologie zu entwickeln, bleibe in Österreich hinter allen anderen Ländern zurück, so der FPÖ-Technologiesprecher.

„Gerade die Fragen der Energieversorgung, Umweltschutz, Migration und Mobilitätswende würde den Einsatz von KI erfordern. Deshalb fordern wir Freiheitliche ausreichende Budgetmittel und Forschungsmöglichkeiten an unseren Universitäten. Zusätzlich sollten alle Ministerien konkrete Projekte zur Umsetzung von KI-Anwendungen in ihrem Bereich vorlegen“, betonte Deimek.

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