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„ORF III Kulturdienstag“: „Erbe Österreich“-Tripel mit „Maria Theresias Vampirjäger“

Außerdem: „Habsburgs schwarze Stunden“, „Habsburgs letzte Geheimnisse“ und „Aus dem Rahmen“ zur Akademie der bildenden Künste

Wien (OTS) - Der „ORF III Kulturdienstag“ befasst sich am 19. Oktober 2021 mit Mythen Rund um Vampire, Alchemie und dem Totenkult zur Zeit der Habsburger. Danach besucht Karl Hohenlohe für eine neue Folge von „Aus dem Rahmen“ die frisch renovierten Räumlichkeiten der Akademie der bildenden Künste in Wien.

Im Hauptabend begleitet „Erbe Österreich“ um 20.15 Uhr „Maria Theresias Vampirjäger“ bei „Habsburgs Kampf gegen den Aberglauben“:
Im 18. Jahrhundert häuften sich in der südosteuropäischen Region Banat, die das Habsburgerheer erst kurz davor von den Türken erkämpft hatte, Berichte über blutleer gesaugte Menschen. Auch in der Steiermark war der Vampirmythos weit verbreitet. Gegen solchen Aberwitz schickte die Regentin ihren Leibarzt Gerard van Swieten los, der als eingefleischter Aufklärer den Vampirismus gnadenlos als Mythos entlarven sollte – und später zum Vorbild für Bram Stokers Vampirjäger Abraham van Helsing wurde. Doch sogenannte „Kaffeehauszeitungen“ und Untergrundblätter verbreiteten den Spuk weiter. So überdauerte die Legende eineinhalb Jahrhunderte, bevor sie unauslöschlich in die Weltliteratur Eingang fand. Danach folgen die Dokumentationen „Habsburgs schwarze Stunden – so treten Kaiser ab“ (21.05 Uhr) sowie „Habsburgs letzte Geheimnisse – Die Schönbrunner Goldküche“ (21.55 Uhr).

Der „ORF III Kulturdienstag“ schließt um 22.45 Uhr mit einer neuen Ausgabe von „Aus dem Rahmen“ über „Die Akademie der bildenden Künste“ in Wien, die zu den ältesten Kunstakademien in Europa zählt: Egon Schiele, Otto Wagner, Friedensreich Hundertwasser sind nur einige der vielen Künstler, die es nach dem Abschluss dieser Schule zur künstlerischen Weltspitze geschafft haben. Theophil Hansen, der durch die Errichtung des österreichischen Parlamentsgebäudes berühmt wurde, zeichnete als Architekt auch für die Akademie der bildenden Künste verantwortlich. Das Gebäude wurde nun zwischen 2017 und 2021 um mehr als 70 Millionen Euro aufwendig saniert. So etwa auch der – heute nicht mehr im Betrieb befindliche – Seziersaal, den sich Karl Hohenlohe genauer ansieht. Die Akademie besitzt aber auch eine der drei bedeutendsten Altmeistersammlungen in Wien.

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