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Norbert Hofer spricht sich gegen 3G am Arbeitsplatz aus

Dritter Nationalratspräsident sieht auch Verschärfungen im Parlament kritisch

Wien (OTS) - Seit gestern gilt im Parlament eine 3G-Regelung. Der Zutritt zu den Räumlichkeiten im Ausweichquartier in der Hofburg ist demnach nur noch all jenen Mitarbeitern gestattet, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind. Norbert Hofer, 3. Präsident des Nationalrats, hat für diese Maßnahme wenig Verständnis: „Ich sehe 3G am Arbeitsplatz generell kritisch - und so natürlich auch im Parlament. Wir sollten damit aufhören, die Menschen in unserem Land zu bevormunden. Mit dem 3G-Zwang an Arbeitsplätzen soll offenbar ein Impfdruck aufgebaut werden, und das lehne ich auch als selbst geimpfter Menschen entschieden ab.“

Für Norbert Hofer steht auch weiterhin die freie Entscheidung an höchster Stelle: „Jeder Mensch soll seine Entscheidung auf Basis aller zur Verfügung stehenden Informationen treffen, ob er sich impfen lässt oder nicht. Alle Maßnahmen, die Druck aufbauen, sind daher kontraproduktiv.“ Gerade im Parlament, dem Maschinenraum der Demokratie, sei es überzogen, nun auf 3G zu wechseln, findet Hofer:
„Die letzten eineinhalb Jahre haben gezeigt, dass das Parlament im Regelbetrieb kein Ort von Coronaclustern gewesen ist. Das Testangebot, das für die Mitarbeiter geschaffen wurde, fand großen Anklang. Die Menschen, die im Hohen Haus arbeiten, haben ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Ein 3G-Zwang ist daher nicht erforderlich.“

Rückfragen & Kontakt:

Büro des Dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer
Herwig Götzschober
01/40110-2340
herwig.goetschober@parlament.gv.at

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