Zum Inhalt springen

NEOS: Bundesregierung muss psychische Belastung von Kindern endlich ernst nehmen

Künsberg Sarre/Shetty: „Ein Viertel aller Kinder zeigt psychische Belastungssymptome. ÖVP und Grüne haben die Balance bei den Corona-Maßnahmen überhaupt nicht gefunden.“

Wien (OTS) - Alarmiert zeigen sich NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre und NEOS-Jugendsprecher Yannick Shetty anlässlich der Ergebnisse der Tiroler COVID-Kinderstudie. Sie ergibt, dass ein Viertel aller Kinder psychische Belastungssymptome zeigt. Beide appellieren an die zuständigen Minister, endlich die Warnzeichen der Wissenschaft ernst zu nehmen.

„Der Bildungsminister scheint Schulen und Kindergärten immer noch vor allem als Krisenherd zu sehen und vermittelt das auch an Kinder. Diese Belastung zeigt Wirkung, wie schon zahlreiche Studien bewiesen haben“, warnt Künsberg Sarre. „ÖVP und Grüne haben, was psychische Folgen bei Kindern angeht, die Balance bei den Corona-Maßnahmen überhaupt nicht gefunden. Wir müssen aus dieser Krisenkommunikation herauskommen, ohne die Sicherheit der Kinder zu riskieren. Je mehr Erwachsene geimpft sind, desto besser geschützt sind die Kinder.“ Die NEOS-Bildungssprecherin erinnert an die Forderung von NEOS, die Schutzmaßnahmen an den Schulen gänzlich einzustellen, sobald 75 Prozent der Personen über 12 entweder geimpft sind oder nach einer Erkrankung Antikörper haben.

„Der Gesundheitsminister kündigt seit Monaten an, Therapieangebote für Jugendliche auszubauen. Den Worten müssen jetzt endlich Taten folgen, sonst verkommen sie zu reiner Show-Politik“, betont Shetty. „Wir haben seit Monaten darauf hingewiesen, wie schlecht der psychische Zustand der Jugend ist. Die Donau-Universität Krems hat bereits im März eine Studie vorgelegt, dass 16 Prozent der Schülerinnen und Schüler suizidale Gedanken haben. Und jetzt kommt die Kinderstudie in Tirol zum selben Ergebnis. Die Corona-Politik darf nicht auf dem Rücken der Kinder betrieben werden.“ Der NEOS-Jugendsprecher kritisiert scharf, dass das Gesundheitsministerium nicht schon früher auf die Warnzeichen reagiert hat und die Regierungsfraktionen sich im parlamentarischen Prozess taub stellten: „Alle Vorschläge, die wir als Opposition schon vor Monaten gemachten haben, wurden von Grünen und ÖVP vertagt.“

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
0664/88782480
presse@neos.eu
http://neos.eu
Aktuelle Informationen zu „Neustart Österreich“ unter www.neustartoesterreich.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001