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Frauenquote ist maximal eine Krücke

Mangel an weiblichen Führungskräften oftmals durch unzureichende Finanzbildung und gesellschaftliche Erwartungen

Wien (OTS) - Drei Jahre nach der Einführung der gesetzlichen Quotenregelung ist der Frauenanteil in den Aufsichtsräten zwar gestiegen, der Trend setzt sich aber nicht bis ins mittlere Management fort. Nach wie vor werden C-Level-Jobs häufiger männlich als weiblich besetzt. Doch woran liegt das? Und haben Pandemie und Homeoffice zu einem gesellschaftlichen Umdenken beigetragen? Auf Einladung von IFWK-Gründer Rudolf J. Melzer und Henkel CEE diskutierte dieser Tage ein hochkarätiges Panel Lösungsansätze und eigene Erfahrungen im Wiener Figurentheater Lilarum.

Unter dem Titel „Frauenquote im Management – unternehmerische Freiheit versus Gleichstellung“ diskutierten Expertinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien die aktuelle Lage von weiblichen Führungskräften in der heimischen Industrie. Gabriele Schallegger, Managing Director, Divisional Controlling Board & Paper bei Mayr-Melnhof Karton, steht der verpflichtenden Frauenquote kritisch gegenüber: “Ich bin gegen jegliche Art der Diskriminierung, auch der positiven. Am Ende des Tages soll doch keine Quote erreicht werden, sondern, dass das Optimum für das Unternehmen erreicht wird, von der am meisten qualifizierten Person – egal, ob Mann oder Frau.” Nora Lawender, CEO von NTT Ltd. in Österreich, pflichtete dem nur bedingt bei: „Natürlich soll jene Person den Job bekommen, die dafür am besten geeignet ist. Trotzdem bin ich der Meinung, dass eine Quotenregelung notwendig ist, sonst ändert sich nie etwas.“

Weiters diskutierten u.a. Marlene Hölsken, Head of R&D Operations CEE Countries & Regulatory Affairs, Laundry & Home Care bei Henkel, Doris Pokorny, CFO der APA - Austria Presse Agentur und Geschäftsführerin der Gentics Software GmbH, Ingrid-Mylena Kösten, Politologin, Coach und Gründerin des Netzwerkes womanSuccess und Michael Sgiarovello, Head of Corporate Communications bei Henkel CEE.

Details und Bildmaterial finden Sie hier.

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