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17. Salzburg Europe Summit - 26. bis 28. September 2021

Wien / New York / Salzburg (OTS) -

Bundeskanzler Sebastian Kurz:

Es könne niemals das Ziel einer Regierung sein, Grund- und Freiheitsrechte der Menschen dauerhaft einzuschränken.

Die Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hätten eine massive Herausforderung für die österreichische Regierung dargestellt, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz beim 17. Salzburg Europe Summit, der unter dem Motto “Das Comeback Europas” vom Institut der Regionen Europas (IRE) durchgeführt wird. Mit der Impfung habe man nun einen Gamechanger, der hilft, allen Menschen ihre Grund- und Freiheitsrechte wieder zurückzugeben und die Pandemie zu besiegen. Er sei optimistisch, dass wir mit der Impfung Schritt für Schritt wieder zur Normalität zurückkehren könnten, erklärte der Bundeskanzler. Gerade der Kampf gegen die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig es sei, dass das Zusammenspiel aller Ebenen – Europa, Mitgliedsstaaten und Regionen – funktioniert.

Stellvertretende UN-Generalsekretärin begrüßt Österreichs Klimaziele.

Es sei erfreulich, dass die EU die Sorge um das Klima und die Umwelt sowie den sozialen Zusammenhalt in den Mittelpunkt ihres Weges zur neuen Normalität nach der Pandemie stelle, erklärte die stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina Mohammed anlässlich des 17. Salzburg Europe Summit. Amina Mohammed begrüßte besonders die Bemühungen Österreichs, bis 2040 klimaneutral zu werden und bis 2030 hundert Prozent erneuerbare Energien zu erreichen. Die globale Erholung sei lückenhaft und ungleich, was durch eine ungleiche Verteilung von Impfstoffen noch verstärkt werde. Die entwickelten Volkswirtschaften müssten ihre Solidarität mit den Entwicklungsländern in sinnvolle konkrete Maßnahmen umsetzen.

IRE-Vorsitzender drängt auf Evaluierung der Corona-Maßnahmen auf allen Ebenen.

Der Vorsitzende des Instituts der Regionen Europas (IRE), der frühere Salzburger Landeshauptmann Franz Schausberger, schlug in seiner Eröffnungsrede vor, nunmehr möglichst rasch mit einer umfassenden Evaluierung aller Maßnahmen, die zur Bekämpfung von Corona gesetzt wurden auf allen Ebenen – EU, Mitgliedsstaaten, Regionen und Kommunen – zu beginnen. Die Evaluierung sollte allerdings von Expertengruppen und nicht von politischen Gremien wie parlamentarischen Untersuchungsausschüssen durchgeführt werden. Sachlichkeit und nicht politisches Hick-Hack sei gefordert. Nur auf diese Weise könne man aus dieser Krise für künftige Pandemien lernen. Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie habe sich keine Regierung von früheren Pandemien Anregungen holen können. Die letzte weltweite Krise dieser Art sei die Spanische Grippe vor hundert Jahren gewesen, von der man sich allerdings keinerlei Handlungsanregungen ableiten konnte.

Das nunmehr eingeleitete “Comeback” Europas dürfe keinesfalls die Rückkehr zu allem, wie es vor Corona war, bedeuten. Vieles in unserer Gesellschaft sei schon vor Corona nicht mehr richtig gelaufen, erklärte Schausberger.

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Stefan Haböck
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