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„WELTjournal / WELTjournal +“: „Deutschland – Generation Merkel“ und „Merkeljahre – Bilanz einer Ausnahmekanzlerin“

Im Vorfeld der Bundestagswahl in Deutschland am 22. September ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Nach 16 Jahren geht die Amtszeit von Angela Merkel mit der Bundestagswahl im September zu Ende. Außer Langzeitkanzler Kohl war kein deutscher Kanzler so lange im Amt wie sie. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – zeigt dazu am Mittwoch, dem 22. September 2021, um 22.30 Uhr in ORF 2 Patrick Hafners Reportage „Deutschland – Generation Merkel“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Merkeljahre – Bilanz einer Ausnahmekanzlerin“ von ORF-Deutschland-Korrespondentin Birgit Schwarz. ORF 2 beginnt seine mehrstündige Wahlberichterstattung von der Bundestagswahl in Deutschland am Wahlsonntag, dem 26. September, um 14.05 Uhr. Details zum ORF-Schwerpunkt zur Deutschland-Wahl unter presse.ORF.at.

WELTjournal: „Deutschland – Generation Merkel“

Eine ganze Generation junger Deutscher ist in der Ära Merkel aufgewachsen und kennt nichts anderes. 16 Jahre, die auch geprägt waren von Krisen: von der Finanzkrise über die Migrations- und Klimakrise bis hin zur Corona-Pandemie. „WELTjournal“-Reporter Patrick Hafner porträtiert junge Menschen, die unter Merkels Kanzlerschaft und mit den großen Herausforderungen der vergangenen 16 Jahre aufgewachsen sind. Sie sind junge Umweltaktivisten, denen der Klimaschutz bislang viel zu halbherzig war und die selbst mitbestimmen wollen. Sie sind Geflüchtete, die während der Flüchtlingskrise 2015 nach Deutschland kamen, in der Hoffnung auf Schutz und ein besseres Leben. Und sie sind Menschen, denen – trotz harter Arbeit und äußerster Flexibilität – in einer neuen Arbeitswelt kaum Geld bleibt, um über die Runden zu kommen. Sie alle eint, dass sie mit genauso viel Hoffnung wie Angst auf das blicken, was nach der Ära Merkel kommen wird.

WELTjournal +: „Merkeljahre – Bilanz einer Ausnahmekanzlerin“

Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel tritt nach 16 Jahren ab. Sie kann bei der Bundestagswahl Ende September nicht abgewählt werden, weil sie freiwillig geht. Das ist genauso ungewöhnlich wie ihre gesamte Biografie. Merkel ist in der DDR aufgewachsen und hat als erste Frau das mächtigste Regierungsamt im wiedervereinigten Deutschland erobert. Nach 16 Jahren Regierung hinterlässt Merkel ein Deutschland, das wirtschaftlich und politisch in Europa dominiert, das aber auf der Weltbühne weiter nach seiner Rolle sucht. In der Euro-Krise hat sie für ein Überleben der Gemeinschaftswährung gekämpft und dennoch Europa gespalten. Mit ihrer Flüchtlingspolitik hat sie Europa und Deutschland einem großen Stresstest ausgesetzt und damit sogar ihre eigene Kanzlerschaft aufs Spiel gesetzt. In der Corona-Pandemie hat sie in ihre Paraderolle als Krisenmanagerin zurückgefunden und damit ist auch ihre Popularität wieder gestiegen. Die langjährige ORF-Deutschland-Korrespondentin Birgit Schwarz kennt und beobachtet Angela Merkel seit mehr als 20 Jahren. Sie zieht in ihrem Film „Merkeljahre – Bilanz einer Ausnahmekanzlerin“ im „WELTjournal +“ Bilanz einer außergewöhnlichen Kanzlerschaft.

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