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SPÖ-Vorderwinkler: „Versagen von Faßmann setzt sich bei Laptops fort“

Auslieferung verzögert sich, Eigenanteil von 100 Euro pro Gerät bleibt – Inszenierung im oberösterreichischen Wahlkampf zu wenig

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler bezeichnet die heutige Pressekonferenz von Bundesminister Faßmann und Landeshauptmann Stelzer als das, was sie war: „eine Farce!“ Es sei eine Zumutung, dass sich Faßmann und Stelzer vor der Wahl in Oberösterreich zu inszenieren versuchen, „während an allen Schulen Österreichs ein Corona-Chaos herrscht und tausende Kinder in Quarantäne sind“, sagt Vorderwinkler. ****

Es leuchte überhaupt nicht ein, wieso man von Seiten der ÖVP ausgerechnet das Bereitstellen von Laptops für Schüler*innen als Gelegenheit zur Inszenierung begreift, wenn diese Bereitstellung noch gar nicht stattgefunden hat, sondern sich im Gegenteil weiter verzögert. Ursprünglich wollte das Bildungsministerium noch im Herbst (bis Schulwoche sieben) mit der Auslieferung der Geräte fertig sein. „Auch hier hat man den Sommer scheinbar verschlafen und nicht genutzt. Nicht zum Schulstart werden alle Kinder mit Laptops ausgestattet, sondern drei Wochen nach Schulbeginn fängt man erst einmal an. Von dem Versprechen, dass im Herbst die Ausstattung der Kinder mit digitalen Endgeräten erledigt sein soll, wird nicht viel übrigbleiben. Vielmehr hört man von einigen Schulen, dass man vor März nicht damit rechnen könne“, berichtet Vorderwinkler aus ihr zugetragenen Informationen. Außerdem würden Schulen hier letztlich neuerlich völlig alleine gelassen: „Es ist ja nicht damit getan, den Laptop einfach an die Schule zu liefern. Wer soll sich denn darum kümmern, wenn eine App nicht lädt, der Akku spinnt oder das Internet nicht funktioniert? Für die laufende Wartung gibt es bisher weder Personal noch Geld. Das alles soll zum Corona-Chaos für das pädagogische Personal in Österreich scheinbar noch hinzukommen. Mehr und mehr muss man die Diagnose eines Versagens auf ganzer Linie ausstellen“, betont Vorderwinkler und verweist auch darauf, dass von Seiten des Bildungsministeriums weder mit Ländern, noch mit Gemeinden Gespräche hierzu stattfinden würden.

Petra Vorderwinkler bekräftigt die SPÖ-Kritik an dem Umstand, dass Eltern für die Laptops und Tablets einen Eigenanteil von rund 100 Euro leisten müssen. Ihr Vorschlag: Die Endgeräte sollen nach Vorbild des Gratis-Schulbuchs für Eltern kostenlos sein. (Schluss) lk/sc

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