AK Präsident Zangerl: „Ständiges krank reden des Pensionssystems schadet Österreich!“

Wieder wird das bewährte staatliche Pensionssystem in Frage gestellt. AK Präsident Zangerl fordert Reformen, allerdings dort, wo die Steuerzahler am meisten zuschießen müssen!

Innsbruck (OTS) - „Anstelle ständig das Pensionsalter nach oben zu treiben sollte sich die Junge Wirtschaft dafür einsetzen, dass die Unternehmer genauso wie die Arbeitnehmer ihre Pension zu 80 Prozent selbst finanzieren und nicht nur wie derzeit zu 50 Prozent“, fordert AK Präsident Erwin Zangerl. „In diesem Punkt sehe ich nichts von der viel geforderten Generationengerechtigkeit“, so Tirols AK Präsident.

Erneut sind es Vertreter der Jungen Wirtschaft, die ein Anheben des Regelpensionsalters fordern und beklagen, dass die „Pensionskosten aus der Spur geraten“. Zum Drüberstreuen wird jetzt die Generationengerechtigkeit ins politische Spiel geworfen.

Für Tirols AK Präsident Erwin Zangerl handelt es sich hier um reine Stimmungsmache gegen das staatliche Pensionssystem. „Es geht nur darum die Interessen ausgerechnet jener durchzuboxen, für die die Steuerzahler 50 Prozent zur Pension zuschießen müssen, nämlich die Unternehmer. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen nämlich ihre Pensionen zu 80 Prozent selbst“, sagt Zangerl.

„Die junge Wirtschaft fordert die Erhöhung des Pensionsantrittsalters und Verschärfungen bei den frühzeitigen Pensionszugängen, sie sollte sich aber vielmehr darum kümmern, dass Beschäftigte nicht immer häufiger in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten müssen, sondern ganzjährig in Vollzeit, damit würde der ohnehin hohe Deckungsgrad auch für die kommenden Generationen sichergestellt sein“, stellt Zangerl klar.

Für den Tiroler AK Präsidenten sind die ständigen Zurufe, dass die staatliche Pension nicht sicher wäre, absolut entbehrlich, den dies entspricht nicht den Tatsachen.

„Reformen bräuchte es da, wo die Steuerzahler am meisten zuschießen müssen. Hier bräuchte es faire Neuregelungen, es braucht aber keine Rufe nach einer weiteren Erhöhung des Antrittsalters“, so Zangerl abschließend.

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